Soll man beim Schuldbekenntnis über die Sünden nachdenken?
Lockere Fragerunde am Samstag abend beim Pfingstseminar in Hohenfurth.
Ich konnte vom VorTrage noch nichts hören, aber bei der Hl.Beichte - und nur wer fleissig beichtet ist katholisch, nicht wer täglich in die Hl.Messe rennt - geht es ja darum, hinter all diesen schäbigen AlltagsSünden zu erkennen, dass wir uns nicht bloss einzelner böser Taten schämen müssen, sondern unsrer selbst - "der Mensch ist ein krummes Stück Holz" (KANT)
Insofern man in Heilender Gnade, Helfender Gnade und Heiligmachender Gnade baden möchte, wäre die Hl. Beichte schon ein wohltuendes Badesalz - auch für die läßlichen Sünden.
Das Schuldbekenntnis soll eine Herzenshaltung fördern, man steht vor Gott immer in Schuld und muss um Verzeihung bitten. Wie auch immer, wurde die Kommunikation mit Gott sehr stark gestört. Durch seine Menschwerdung hat Gott uns gezeigt, wie wir allein auf unsere Natur gestützt, mit Gott umgehen. Man kann nur immer mit gesenktem Haupt bei ihm anklopfen, um Verzeihung und Heilung bitten. Die Heilung bezieht sich zuerst auf unsere gefallene Natur, die Gottes Geist sehr stark widerspricht.