augustinus 4
Warnung vor der römischen Ausgelassenheit: hl. Hildegard - Die Strafe der Ausgelassenheit


"Weiter sah ich ein mächtiges glühendrotes Feuer, das von einer derart dichten Luftschicht umgeben war, dass seine Flamme diese Luftmauer nicht durchbrechen konnte. In diesem Feuer befanden sich äußerst zahlreiche feurige Würmchen, die darin ein großes Getöse, sowohl durch die Laute, die sie von sich gaben, als auch durch ihre Bewegungen verursachten. In diesem ganz schlimmen Feuer wurden die Seelen derer, die während ihres leiblichen Daseins durch Ausgelassenheit gesündigt hatten, gequält, sodass sie kaum noch Luft holen konnten, weil die Luftschicht das Feuer so dicht umschloss, dass es keinen Hauch mehr durchließ. Auch wurden ihre Körperseiten sowie die Füße durch dieses Gewürm arg gequält. Weil sie sich während ihres irdischen Lebens mit großem Eifer der Ausgelassenheit hingegeben hatten, brannten sie nun in dem glühendroten Feuer. Und weil sie in solchem Laster die Mode der verschiedenen Gegenden nachgeäfft hatten, erlitten sie in ihm diese Erstickung. Und da sie ihre Körperseiten wie auch die Füße oft so leichtfertig hierhin und dorthin herumschwirren ließen, wurden sie jetzt darin von den genannten Würmern heftig angegriffen."

"Und die bösen Geister, die jedem Laster vorstehen, bestrafen es, nämlich die, die der Unzucht vorstehen, bestrafen die Unzucht in der Seele; die aber, die dem Menschenmord vorstehen, bestrafen das in der Seele..." (BF 57).

"Und ich sah dies und habe es verstanden."
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augustinus 4

Die bösen Geister, die uns zur
Sünde verführt haben, sind nach
dem Tode auch unsere Peiniger.
"... und ich sah dies und habe
es verstanden." (hl. Hildegard)

Tina 13

"Und weil sie in solchem Laster die Mode der verschiedenen Gegenden nachgeäfft hatten, erlitten sie in ihm diese Erstickung. "