archangelus
07:26

Bitte, keine faulen Ausreden!!!
Predigt von P. Michael Wildfeuer am 2. Sonntag nach Pfingsten 2016

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Josef O.

@Schomer.
Bezüglich der ewigen Hochzeit haben Sie recht! Diesen Gedanken, den Sie eben geäußert haben, hatte ich natürlich auch...
Man könnte nun statt ewiger Hochzeit oder himmlischen Gastmahl auch vom vollendeten Gottesreich sprechen... dann wird's vielleicht klarer. Alles was davor liegt, hat mit Kirche und Eucharistie zu tun... mit der Stiftung der Kirche ist ja der Anfang der Auferbauung es Gottesreiches gemacht worden. In diese Gemeinschaft der Kirche einzutreten sind alle eingeladen, die Guten wie die Bösen, vor allem die Bösen... denn der HERR ist für die Sünder gekommen. Der Eucharistie kann auch jeder beiwohnen, der Böse genauso wie der Gute. Das ist alles auf das Hier und Jetzt bezogen... und in diesem Sinne interpretiere ich auch Mt 22,9-10: "Geht also hinaus auf die Straßen und ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein. Die Diener gingen auf die Straßen hinaus und holten alle zusammen, die sie trafen, Böse und Gute, und der Festsaal füllte sich mit Gästen." Die Kirche vermag im Hier und Jetzt in uns Sündern die Verwandlung zu bewerkstelligen und uns das passende Hochzeitskleid zu schenken, so dass wir nach unserem Hinübergang in die Ewigkeit die für uns bestimmten Plätze im himmlischen Hochzeitssaale einnehmen können, der sich dadurch immer mehr und mehr füllen wird, bis irgendwann mal die Vollzahl erreicht sein wird.

Josef O.

Hochwürdigster Pater Wildfeuer!
Ich hatte ja schon in einer Antwort an 'Schomer' bzw. 'Schomer.' geschrieben, dass es im Letzten bestimmt um das eschatologische Festmahl geht, dass aber Mt und Lk in den genannten Stellen meines Erachtens oft zw. Eucharistie im Hier und Jetzt und dem eigentlichen himmlischen Hochzeitsmahl hin- und herwechseln.
So wie Sie argumentieren, haben Sie natürlich recht, dass es sich in dem von Ihnen aufgezeigten Zusammenhang um das himmlische Gastmahl handeln muss. Aber ist das auch bei Mt 22,9-10 der Fall? Mt 22,9-10: "Geht also hinaus auf die Straßen und ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein. Die Diener gingen auf die Straßen hinaus und holten alle zusammen, die sie trafen, Böse und Gute, und der Festsaal füllte sich mit Gästen." Meinem Gefühl nach kann es sich hier doch nur um die Eucharistie im Hier und Jetzt handeln, denn ich glaube, dass sich der Himmel wohl kaum mit Bösen füllen wird. Oder liege ich hier falsch?

Ein weiterer Kommentar von Josef O.
Josef O.

@Schomer.
Vielen Dank für diese gute und vor allem redliche Antwort!
Da ich nach Ihren jüngsten Ausführungen nicht mehr nur vermuten, sondern mit Sicherheit davon ausgehen darf, dass Sie Jude sind, erlaube ich mir mit einem Scherz auf Ihr Eingangsstatement zu antworten: Gut, dass der Herrgott irgendwie auf den Hund gekommen ist... welch ein Glück für mich und alle nicht Nichtauserwählten! "Die Frage wäre, was - mit den Heiden - geschehen wäre, wenn die Juden kollektiv Christus angenommen hätten?" - Ihre Argumentation hört sich an, als ob es im Heilsplan einen für Gott überraschenden und nicht vorhersehbaren Betriebsunfall gegeben hätte. Aber das ist mit Sicherheit nicht der Fall! Weil Sie auch hier wieder alles viel zu wörtlich nehmen, interpretieren Sie in Mt 15,24 etwas völlig Falsches hinein. Der HERR ist nicht nur für Israel gekommen. Der HERR ist gekommen, um alle Menschen vom Fluch der Sünde und vom Tod zu befreien. In dem Sinne erfahren der Hauptmann von Kafarnaum und die kanaanäische Frau Rettung aufgrund ihres Glaubens. Wenn man das in Verbindung mit dem Gesetz vom Sinai sieht, könnte man vielleicht sagen, dass der HERR wohl zunächst mal als Gesandter für das Volk Israel verstanden werden muss, der Israel vom Gesetz befreit. Gott hatte sich ganz besonders den Israeliten geoffenbart. Der Gesandte Gottes kommt nun zu den Fernen und zu den Nahen - Eph. 2,17! - und befreit vom die Nahen vom Gesetz. Für die Fernen, die Gott nicht kannten, kam ER und offenbarte uns den Vater... siehe Gal 4,4-5: "Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz unterstellt, damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen, und damit wir die Sohnschaft erlangen."
ER kam also sowohl für die Nahen UND die Fernen. Natürlich besteht von der Ausgangslage her zw. Nahen und Fernen ein gewaltiger Unterschied. Der Gesandte war von Gott immer wieder angekündigt worden. Tatsächlich gab es ja auch nur in Israel einige, wie z.B. die Prophetin Hanna oder der alte Simeon, die auf den Gesandten warteten. Dem Hauptmann von Kafarnaum und der Syro-Phönizierin war aber überhaupt kein Gesandter angekündigt worden. Wunderbar ist allerdings, dass der HERR sowohl als Gesandter für die Nahen als auch als Kommender für die Fernen Glauben sucht. Wenn er Glauben findet, dann sind die Ergebnisse des Glaubens identisch, ER hat aus Nahen und Fernen Eins gemacht.
Noch kurz zu dem Missverständnis mit dem "von vorneherein" ... ich meinte damit Folgendes: Wenn die Nichtjuden heute irrtümlicherweise davon ausgehen sollten, dass die Juden, die der Thora folgen, von vorneherein Verworfene sind, dann bräuchte man die für diese auch nicht mehr beten. Aber es steht doch in der Bibel, dass am Ende sich auch die Juden zum HERRN bekehren werden.

archangelus

Für Josef O.
Ihre Frage ist: Handelt es sich um die Einladung zur hl. Eucharistie hier auf Erden oder um die Einladung zum ewigen, himmlischen Gastmahl.
Der Gastgeber will, dass sein Haus voll werde, dass alle Plätze besetzt werden. Und ich denke, dies passt genau auf die Plätze im Himmel, die von Ewigkeit her in ihrer Zahl festgesetzt sind. Bei der hl. Eucharistie hier auf Erden wüsste ich nicht, warum man hier von einem vollen Haus sprechen könnte.
Darum meine ich schon, dass der Schlusssatz vom ewigen Hochzeitsmahl gilt.
P. Michael Wildfeuer

Josef O.

@Schomer. Jetzt kommen meine Fragen...
Kommen wir zu den ursprünglich Geladenen: das sind in erster Linie die Juden, dann aber wie ich meine auch alle Getauften... denn mit unserer Taufe haben wir gleichsam unsere erste Einladung erhalten. Wenn man diese Gleichnisrede so liest, wird man ohne jeden Zweifel feststellen müssen, dass die Absage der zunächst geladenen Gäste zu einem Selbstausschluss führt. Aber man wird sich auch fragen müssen, ob damit auch die Einladung aufgehoben ist oder doch weiter bestehen bleibt. Oder anders gefragt: Hat der Ausschluss vom Mahl wirklich dieselbe Bedeutung wie der Hinauswurf in die Finsternis? Es ist eine Gleichnisrede, die nicht nur an die Juden, sondern an uns alle gerichtet ist und uns anhalten soll, darüber nachzudenken, wie jeder von uns auf die Einladung Gottes reagiert. Und diese Einladung geht bis auf die heutige Zeit zu allen Menschen, auch zu den Juden. Und diesbezüglich meinte ich, dass bei dem strengen Maßstab eines 'Schomer' auch die meisten Christen verloren wären und dass man, wenn man die Juden von vorneherein als Verworfene sieht, man logischerweise auch nicht mehr für sie beten müsste und somit auch jegliche Sühne für andere - auch die Opfer und das Gebet um die Bekehrung der Juden - überflüssig werden würde, womit jene Modernisierer recht hätten, die genau dies befürworten.

Josef O.

@Schomer. Forts.
Dieses Gleichnis handelt von DEM zentralen Wendepunkt in der Heilsgeschichte. Die eingeladenen Gäste sind das Volk Israel: das auserwählte Volk Gottes. Gott hat Israel immer wieder durch die Propheten dieses Fest angekündigt. Dieses Fest hat mit dem Kommen von Jesus begonnen. Und die Juden sind dazu eingeladen. Aber sie wollen nicht kommen. Sie glauben nicht an Jesus und lehnen ihn ab. Aber das Festmahl fällt deswegen nicht ins Wasser, es gibt eine Ersatzeinladung... Gott wendet sich den Leuten auf den Straßen und Gassen zu. Gemeint sind alle Nichtjuden. Das sind letztlich auch wir. In dem Gleichnis erfahren wir nicht, wie die Menschen an den Straßen auf die Einladung reagiert haben. Einige sind gekommen. Das ist klar. Aber sind wirklich alle gekommen? Es ist ja noch Platz übrig. Und deshalb gibt es eine weitere Ersatzeinladung... die zuletzt Geladenen sollen sogar genötigt werden, hereinzukommen. Nötigen aber muss man wohl nur die, die normalerweise trotz Einladung nicht auf so ein vornehmes Fest gehen würden, weil sie sich dort deplatziert fühlen... die Randständigen, die Getäuschten, die Irregeführten aus allen Himmelsrichtungen. Ich jedenfalls bin überzeugt, dass das nach dem Dritten Weltgeschehen auch tatsächlich so passieren wird... das wird dann möglicherweise die vorhergesagte und von Gott her bewirkte Ökumene sein.

Ein weiterer Kommentar von Josef O.
Josef O.

@Schomer
Anstatt einfach nur rigoristisch zu sein, könnten Sie mir helfen, ein besseres Verständnis für die Hl. Schrift zu bekommen. Hier liegt uns eine Gleichnisrede Jesu vor, wie das ja auch P. Wildfeuer extra betont hat, und die muss entsprechend ausgedeutet werden... ein wortwörtliches Verstehen würde schnell zu falschen Schlüssen führen. Sie haben schon recht, dass Lk 14,16-24 und Mt 22,2-14 vergleichbar sind, worauf ich ja selber schon hingewiesen habe... viele Exegeten vermuten, dass beide Texte auf eine ursprünglich einheitliche Version aus dem Munde Jesu zurückzuführen sind, aber von Lk und Mt unterschiedlich rezipiert werden, mit unterschiedlichen Aussageabsichten und Schwerpunktsetzungen. Im Letzten geht es schon um das eschatologische Festmahl, aber es ist sicher sehr wichtig, darauf zu achten, in welcher Umgebung und in welchem Zusammenhang Jesus dieses Gleichnis erzählt hat und an welcher Stelle es dann Lk und Mt in ihr Evangelium eingefügt haben. Ich will Ihnen gleich den ersten Teil der Aufklärungsarbeit, die ich mir von Ihnen und auch anderen Schriftgelehrten hier auf Gloria.tv und insbesondere auch von P. Wildfeuer erhoffe, ein bisschen abnehmen: Lk 14,16-24 kann man nur dann richtig verstehen, wenn man das ganze 14. Kapitel bei Lukas ins Auge fasst: Jesus ist zu Gast bei einem führenden Pharisäer. Es ist Sabbat. Man isst und trinkt und das Gespräch geht hin und her. Ein Kranker wird von Jesus geheilt, und Jesus fordert dazu auf, auch die Armen zum Gastmahl zu laden. Der Pharisäer hatte nämlich nur vornehme Leute eingeladen. Und Jesus gibt ihm zu bedenken: "Wenn du ein Essen gibst, dann lade Arme, Krüppel, Lahme und Blinde ein. Du wirst selig sein, denn sie können es dir nicht vergelten. Es wird dir vergolten werden bei der Auferstehung der Gerechten." Als aber einer das hörte, der mit zu Tisch saß, sprach er in seiner Selbstgerechtigkeit zu Jesus: "Selig ist, der das Brot isst im Reich Gottes!" Selig werden und Reich Gottes - diese Stichworte nimmt Jesus auf und antwortet ihm mit der erwähnten Gleichnisrede... er berichtet von einem Festmahl, zu dem ein vermögender Gastgeber eingeladen hat. Das Fest war lange schon angekündigt, nun soll es stattfinden, doch die Gäste sagen der Reihe nach ab.

Eugenia-Sarto

Danke für diese Predigt. Man muss immer aufpassen, dass man die Einladungen Gottes hört und ihnen folgt. Und ansonsten : "Mit Furcht und Zittern wirket euer Heil". Und andererseits:" Die Liebe treibt die Furcht aus!"

Josef O.

@Schomer
Sie haben jetzt zweimal Mt zitiert, um das zu unterstreichen, was Sie aus Lk 14,16-24 herauslesen, obwohl das dort in dieser Deutlichkeit nicht drinnen steht. Würden Sie mit Ihrem Rigorismus Recht haben, wären erstens heute die meisten Menschen verloren und zweitens würde damit der Gedanke der stellvertretenden Sühne völlig ad absurdum geführt werden... die Kirche schließt m.E. alle in ihre Gebete und Opfermessen ein... und keiner kann mit Sicherheit sagen, wie sich das das alles einmal auswirken wird. Gerettet werden sicher auch Außenstehende, aber immer nur mit und durch Christus und somit mit und durch die Kirche, nicht ohne die Kirche!
Ein guter Rat an Sie: Versuchen Sie als Judenchrist ein bisschen das pharisäerhafte jüdische Schwarz-Weiß-Denken zu überwinden!
Nichts für ungut!

Josef O.

Hochwürdiger Herr P. Wildfeuer!
Ich hätte da noch eine Frage... wie muss denn der Satz "Geh hinaus an die Wege und Zäune und nötige die Leute hereinzukommen, damit mein Haus voll werde" verstanden werden? Ich dachte gestern ähnlich wie Sie an die vielen verworfenen Juden und die vielen verworfenen Christen von heute und dachte eben, dass im Zuge des bald eintreffenden Dritten Weltgeschehens der Herrgott vielleicht durch ein besonderes Eingreifen etwa durch eine Offenbarung seiner Macht und Herrlichkeit viele Menschen zum Umdenken nötigt und wieder auf den rechten Weg hin zum himmlischen Hochzeitsmahle bringen wird. Etwas Derartiges muss ja fast geschehen, wenn in kürzester Zeit danach die ganze Welt katholisch sein soll, wie es in vielen Prophezeiungen vorhergesagt wird.
Oder muss dieses 'compelle intrare' bzw. 'nötige die Leute hereinzukommen' doch ganz anders verstanden werden... kein physischer Zwang von außen, sondern ein Ergriffensein von der Liebe des Herzens Jesu, die drängt und die Betroffenen dann nötigt, hereinzukommen. Diese Stelle würde das auch andeuten: "Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt."

Schomer

@Josef O.
Ich finde die Erklärung von P. Wildfeuer mit den bereit gehaltenen Plätzen im vollendeten Gottesreich sehr schön, nur habe ich, wenn P. Wildfeuer von Verwerfung spricht, Mühe, diesen Gedanken mit dem gestrigen Evangelium zu verbinden...
Mt 22
Er sagte zu ihm: Mein Freund, wie konntest du hier ohne Hochzeitsgewand erscheinen? Darauf wusste der Mann nichts zu sagen.
Da befahl der König seinen Dienern: Bindet ihm Hände und Füße und werft ihn hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen.
Denn viele sind gerufen, aber nur wenige auserwählt.

Wie kann man dieses Problem auflösen?
Die Verwerfungen sind ewig. Gerade deshalb ist der Glaube an Christus ja so entscheidend!

Schomer

@Josef O.
aber hier stellt sich die Frage, was mit "Ich sage euch aber, keiner von den Männern, die geladen waren, wird von meinem Mahle kosten" gemeint ist.
Ist doch ganz klar! Wer war denn zuerst von Christus geladen worden? Die Juden! Und genau die (von den Ausnahmen abgesehen, die Christen geworden sind) werden verworfen werden.
Mt 8
Einen solchen Glauben habe ich in Israel noch bei niemand gefunden.
Ich sage euch: Viele werden von Osten und Westen kommen und mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen;
die aber, für die das Reich bestimmt war, werden hinausgeworfen in die äußerste Finsternis; dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen.

Josef O.

Da ich mich gestern unter Gloria Global am 25. Mai 2016 auch zu diesem Gleichnis mit dem Gastmahl im gestrigen Evangelium geäußert habe, freut es mich zunächst einmal zu sehen, dass sich meine ganz persönliche Auslegung weitestgehend mit derjenigen von P. Wildfeuer deckt. Ich habe natürlich noch ein bisschen genauer dazu recherchiert und bin immer wieder auf den Hinweis gestoßen, dass Lk 14,16-24 mit Mt 22,2-14 vergleichbar ist, nur mit dem Unterschied, dass eben bei Matthäus der Gerichtsgedanke und das passende Hochzeitskleid noch ins Spiel kommen, wobei das passende Hochzeitskleid eben notwendig ist, um einen Platz im vollendeten Gottesreich zu erhalten. Ich habe das Gefühl, dass Lukas noch mehr bei der Eucharistie im Hier und Jetzt ist... jedenfalls fällt es mir mit diesen Voraussetzungen leichter, das gestrige Evangelium zu verstehen. P. Wildfeuer hat genau wie ich extra auch auf den Schlusssatz des Evangeliums hingewiesen, aber hier stellt sich die Frage, was mit "Ich sage euch aber, keiner von den Männern, die geladen waren, wird von meinem Mahle kosten" gemeint ist. Ich finde die Erklärung von P. Wildfeuer mit den bereit gehaltenen Plätzen im vollendeten Gottesreich sehr schön, nur habe ich, wenn P. Wildfeuer von Verwerfung spricht, Mühe, diesen Gedanken mit dem gestrigen Evangelium zu verbinden... ich habe das Gefühl, dass das "nicht verkosten" nicht im Sinne einer endgültigen Verurteilung oder Verwerfung zu verstehen ist, sondern nur in dem Sinne, dass die, die die Einladung zur Eucharistie ausschlagen, im Hier und Jetzt nicht das Himmlische verkosten können. Andererseits aber heißt es auch: "Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch." In diesem Sinne könnte man das Nichtverkosten auch als endgültige Verwerfung verstehen. Wie kann man dieses Problem auflösen?

Melchiades

Wunderbar ! Doch, auch wir Erwachsenen dürfen uns hier etwas ermahnt fühlen.