Der von Gott gesandte Irrwahn (2. Thess 2, 11)
Der von Gott gesandte Irrwahn (2. Thess 2, 11)"Wehe denen, die das Böse gut nennen und das Gute böse; die Finsternis zu Licht machen und Licht zu Finsternis; die Bitteres zu Süßem machen und Süßes zu Bitterem!" (Elberfelder)
Und in 2. Thessalonicher 2, 7-12 heißt es:
"7 Denn schon ist das Geheimnis der Gesetzlosigkeit wirksam; nur offenbart es sich nicht, bis der, welcher jetzt zurückhält, aus dem Weg ist; 8 und dann wird der Gesetzlose offenbart werden, den der Herr Jesus beseitigen wird durch den Hauch seines Mundes und vernichten durch die Erscheinung seiner Ankunft; 9 ihn, dessen Ankunft gemäß der Wirksamkeit des Satans erfolgt mit jeder Machttat und mit Zeichen und Wundern der Lüge 10 und mit jedem Betrug der Ungerechtigkeit für die, welche verloren gehen, dafür, dass sie die Liebe der Wahrheit zu ihrer Rettung nicht angenommen haben.
11 Und deshalb sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft des Irrwahns, dass sie der Lüge glauben,12 damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern Wohlgefallen gefunden haben an der Ungerechtigkeit." (Elberfelder)
Sieht man sich in der heutigen Welt um, wie es in Politik, Kirchen und Gesellschaft zugeht, dann fragt man sich manchmal, ob manche Handelnde Herschende oder auch Menschen in der Mitte der Gesellschaft den gesunden Menschenverstand verloren haben.
Der Satz "...deshalb sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft des Irrwahns, dass sie der Lüge glauben,..." erklärt jedoch Einiges! Wer das Licht der Wahrheit nicht sucht, wer meint, dass irdisch-menschliche Sichtweisen den Massstab seines Handelns rechtfertigen, der nennt "das Böse gut und das Gute böse" und "macht Finsternis zu Licht und Licht zu Finsternis", so wie es der Prophet Jesaja sagt.
Was kann uns davor schützen?
Der Anfang ist die Buße (Beichte), die Reue und die Umkehr. Eine weitere Hilfe ist es die Bibel, das Volle Lebendige Wort Gottes, über unsere eigenen Meinungen und Standpunkte zu stellen.
Bei Gott gibt es keine irdisch-menschlichen Meinungen, sondern nur Seinen göttlichen Willen. Deswegen sagte ja auch der HERR zu Petrus: "Weg mit dir, Satan, geh mir aus den Augen! Du willst mich zu Fall bringen; denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen." (Matthäus 16, 23; EÜ).
Das Gebet, dass Gott uns unsere verborgenen Sünden zeigt, ist in diesem Zusammenhang eine wichtige Hilfe. So wie der reuige Zöllner sagte: "Gott, sei mir, dem Sünder, gnädig!" (Lukas 18, 13).
Wenn wir unseren Weg mit Gott weitergehen, dann beten wir auch darum, in allem seinen Willen zu erkennen, und auch seinen Willen tun zu wollen. So finden wir zu einem wirklichen inneren Glück und zu wahrhafter Zufriedenheit, denn nur der Herr schenkt uns den Frieden, den die Welt nicht schenken kann. (Johannes 14, 27).
Literaturhinweis: www.ibl-dpm.de/…/B84GE_-_Schutz_…
Bildquelle: www.spikeartmagazine.com/…/ecole-bosch-vis…
Text: Vered Lavan, Deutschland, 05.11.2016.