Joh 3,36 Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern Gottes Zorn bleibt auf ihm.
Wie kann man dem Sohn gehorchen ?
2Kor 5,18 Aber das alles kommt von Gott, der uns durch Christus mit sich versöhnt und uns den Dienst der Versöhnung aufgetragen hat.
D.h. also, wir müssen uns mit unserem Nächsten versöhnen, weil sich der Allmächtige in Jesus Christus auch mit uns versöhnt hat, Bestätigung:
2Kor 5,19 Ja, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat, indem er den Menschen ihre Verfehlungen nicht anrechnete und uns das Wort von der Versöhnung (zur Verkündigung) anvertraute.
Jesus selbst sagt dazu:
Joh 13,34 Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander!
Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben.
Wozu Liebe und Versöhnung ?
Joh 5,23 damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht, der ihn gesandt hat.
Wer also den Vater ehren will, muss den Sohn ehren und wer den Sohn
ehren will, muss tun, was der Sohn gesagt und getan hat, nämlich:
lieben und versöhnen.
Versöhnen bedeutet also: den Sohn annehmen und uns selbst mit anderen versöhnen. Wenn wir uns versöhnen, dann verzeihen wir einander und damit tun wir dasselbe, was der Sohn Gottes für uns getan hat. Er hat uns unsere Verfehlungen vergeben und so sollen auch wir uns gegenseitig unsere Verfehlungen vergeben. Das nennt man dann Versöhnung. Dadurch, dass man sich versöhnt, ehrt man den Sohn Gottes, der die große Versöhnungstat am Kreuz für die Menschheit zum Vorbild gesetzt hat. Der Sohn Gottes hat sich nicht beschwert, Er hat sich nicht aufgelehnt, Er hat nicht protestiert, Er hat nicht gejammert und Er hat sich nicht beleidigt gefühlt, obwohl Er derjenige war, der am meisten Grund dazu gehabt hätte. Diese Versöhnungstat war ein Opfer. Heißt es schon über Abraham:
Jak 2,21 Wurde unser Vater Abraham nicht aufgrund seiner Werke als gerecht anerkannt? Denn er hat seinen Sohn Isaak als Opfer auf den Altar gelegt.
Der Sohn von Abraham war ihm lieb wie sein eigenes Ich. Dennoch forderte der Herr, dass er seinen eigenen Sohn opfere. Das sollte Abraham als Gerechtigkeit angerechnet werden (schon auf die Erlösungstat des Sohnes Gottes hin, der sich ebenso dem Vater opfern sollte). Wer also sündigt, muss etwas hergeben, nämlich sein eigenes Ich, sein eigenes Ego, und das ist oft schmerzlich. Es kostet etwas. Es ist ein Opfer. Aber dieses Opfer muss gebracht werden, sonst kann keine Versöhnung geschehen. Dieses Aufopfern des eigenen Ich (mitsamt all seinen Verfehlungen) muss nun mit dem Opfer des Sohnes Gottes (der Sein eigenes Ich dem Vater opferte), mitsamt all Seinen makellosen Gesinnungen vereinigt dem Vater aufgeopfert werden. Dadurch wird das Opfer des Sünders rein, weil das
Versöhnungsopfer ganz im Sohn Gottes liegt, wo es verwandelt und geheiligt wird.
Versöhnung mit dem Vater ist also Versöhnung im Sohn Gottes und dies kann nur wirksam werden, wenn wir gewillt sind, unser Ego zu opfern, d.h.
wenn wir gewillt sind, uns mit unserem Nächsten zu versöhnen.
Schlusserkenntnis: Sohnschaft vollständig annehmen bedeutet Versöhnung im Sohn und mit unseren Nächsten = Gottes- und Nächstenliebe
2Joh 9 Jeder, der darüber hinausgeht und nicht in der Lehre Christi bleibt, hat Gott nicht. Wer aber in der Lehre bleibt, hat den Vater und den Sohn.
..... und vergib uns unsere Schulden wie auch wir vergeben unsern Schuldigern .....