2:13:03
HerzMariae

Papstmesse in San Marino.
Benedikt XVI. besucht den Kleinstaat.

75K
cantate

Das mit der Mozart-Messe im Freien ist ja sicher "gut gemeint", aber ich bezweifle, dass auch nur einer der 22.000 Anwesenden einen annähernden Eindruck davon bekommen hat, wie diese Musik wirklich klingen soll. Im Freien, elektrisch verstärkt, bei den unvermeidlichen Nebengeräuschen bei so vielen Menschen, dazu noch mit leicht verstimmten Geigen ... "gut gemeint" ist manchmal das Gegenteil von "gut" ...

„Die Gläubigen, die gebeichtet haben und sich daher im Stand der Gnade befinden und somit als einzige den Heiligsten Leib des Herrn empfangen können, nähern sich dem ihnen am nächsten stehenden Priester. Entsprechend den gültigen universalen Bestimmungen wird die Kommunion einzig und allein auf die Zunge verteilt werden, dies mit dem Ziel, Prophanierungen zu vermeiden und uns vor allem zu einer immer höheren Achtung des Heiligen Geheimnisses zu erziehen, das die Realpräsenz unseres Herrn Jesu Christi ist. Es ist daher niemandem gestattet, die Kommunion auf der Hand zu empfangen. Nachdem wir die gebotene Ehrerbietung erwiesen haben, werden wir die Hostie anbeten, die dann auf die Zunge gelegt werden wird. Wer nicht aus Platz- oder Gesundheitsgründen daran gehindert ist, kann die Kommunion auch auf Knien empfangen.“

Es war wunderschön... 🤗
Als Messdiener seien Seminaristen aus dem Seminar von Bologna sowie junge Männer gewählt worden, die normalerweise bei Messen in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus ministrierten. Dadurch sei es möglich gewesen, hinsichtlich der notwendigen Gestik sicher zu sein. Diese ist für Scandelli kein überflüssiger Zierrat, sondern ebenso wichtig wie alles andere: „Und wenn man dann sah, wie alle Ministranten den Kopf neigten, wenn der Name Jesu oder Mariens erwähnt wurde, war das schon bewegend“.

Ein weiterer Kommentar von elisabethvonthüringen

Scandelli kann als einer jener jungen Priester gesehen werden, die die von Benedikt XVI. gewünschte Reform aktiv begleiten und umzusetzen versuchen. 👍
Gegenüber dem Blog „Messainlatino“ erläuterte Scandelli die Vorbereitung und Durchführung der Papstmesse in San Marino, bei der er sich bemühte, Elemente der Tradition im Ritus zu betonen, um die Messe mit dem Papst am Dreifaltigkeitssonntag trotz der großen Zahl von Teilnehmern und Konzelebranten würdig zu gestalten. Einziges Ziel sei es dabei gewesen, die Erziehung zum Glauben des Gottesvolkes zu begünstigen, das sich um den Nachfolger Petri in einer gewiss nicht optimalen Situation (in einem Stadion) scharen sollte. Der Papst sei sehr zufrieden gewesen und habe dem Bischof von San Marino-Montefeltro, Luigi Negri, seinen Dank für die Feier und die Musik zum Ausdruck gebracht. Gerade bei der Musik sei darauf geachtet worden, die besten Traditionen des liturgischen Gesangs der Kirche harmonisch miteinander zu vereinen.

marthe2010

... armer Schwarzwald!
♫Im Schwarzwald kann Pater Mertes nun grübeln♫
♫wie er der Kirch' kann Schaden zufügen♫
♫und unter den Tannen hienieden♫
♫finstere Pläne schmieden ...♫

Die heilige Messe Benedikts XVI. in San Marino als Vorbild für die würdige Feier vieler Menschen mit dem Papst. Das rechte Fundament der Tradition. 👍

Bei Elsa gefunden.... 👍
Trotz wiederholter Bemühungen von KNA ...
... in San Marino jedenfalls liest man nicht "Nackte Sohlen".
Die Bitte von Pater Mertes ist dort ungehört verhallt. Eventuell könnte es aber auch so sein, dass man in San Marino alle beiden bewerbenden Meldungen von KNA zu seinem Blog mitbekommen und quasi dialogisch nun lauthals vernehmbar öffentlich geantwortet hat, denn im Kommentarbereich von Nackte Sohlen werden andere Meinungen, insbesondere wenn sie katholisch sind, ja schnell als "gewaltsam empfunden" und somit als indiskutabel abqualifiziert.
In San Marino bat man jedenfalls am Sonntag SEHR DARUM:
>>I fedeli che, essendosi confessati, si trovano attualmente in stato di Grazia e che dunque, soli, possono ricevere il Corpo Santissimo del Signore, si avvicineranno al ministro loro più vicino. La Comunione, secondo le disposizioni universali vigenti, sarà distribuita solo ed esclusivamente sulla lingua, al fine di evitare profanazioni ma soprattutto per educarci ad avere una sempre maggiore e più alta considerazione del Santo Mistero che è la Presenza Reale di Nostro Signore Gesù Cristo. Non sarà pertanto consentito a nessuno di ricevere la Comunione sulle proprie mani. Dopo aver fatto la debita riverenza, adoreremo l’Ostia che viene successivamente appoggiata sulla lingua. Per chi non fosse impedito per motivi di spazio o di salute, la Comunione può essere ricevuta anche stando in ginocchio.<<