Die Liebesflamme des Unbefleckten Herzens Mariens
Die Liebesflamme ist eine geistliche Bewegung, die im Frühjahr 1962 in Ungarn begann. Elisabeth Kindelmann, eine einfache Frau und Mutter von sechs Kindern, erhielt über 15 Jahre hinweg Botschaften von Jesus und der Heiligen Jungfrau Maria, die sie in ihrem geistigen Tagebuch (1961–1983) festhielt. Diese Botschaften sind kirchlich anerkannt und zeigen, wie durch Gebet, Hingabe und Vertrauen Gottes Liebe in der Welt verbreitet werden kann.
Zentrale Botschaften:
Die Liebesflamme soll Familien stärken und das Feuer der Nächstenliebe in allen Herzen entfachen.
Sie erinnert an die Pflicht zu Nächsten- und Feindesliebe, wie Jesus lehrt: „Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen“ (Mt 5,44).
Gebet, Rosenkranz, Bußsakrament und die Hingabe an Gottes Willen sind Wege, die Liebesflamme im Alltag lebendig zu halten (vgl. Katechismus der Katholischen Kirche, KK 2176–2179).
Gebete & Novene:
Einheitsgebet mit Jesus: Herz, Hände, Gedanken und Sinne in Einheit mit Christus.
Gebet um Ausströmen der Liebesflamme: Bitte an Maria, die Liebe Gottes in der Welt zu verbreiten (vgl. Lk 1,46–55, das Magnificat).
Rosenkranz-Einschub: „…bitte für uns Sünder und überflute die ganze Menschheit mit dem Gnadenwirken Deiner Liebesflamme, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.“
Praktische Umsetzung:
Die Novene kann 9 Tage lang gebetet werden, z. B. vom 24. Januar bis 2. Februar, mit besonderem Gedenken am 2. Februar als Gedenktag der Liebesflamme.
Durch dieses Gebet können Gläubige mithelfen, das Feuer der Liebe Gottes zu verbreiten, wie im Tagebuch der Elisabeth Kindelmann beschrieben.
Biblische BezĂĽge:
„So leuchtet euer Licht vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und den Vater im Himmel preisen“ (Mt 5,16).
„Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat“ (1 Joh 4,19).
„Bring mir viele Seelen“ – Gebetsauftrag zur Seelenrettung (vgl. Mt 28,19–20).
Katechismus-Bezug (KK):
Die Heilige Mutter Maria als Mittlerin der Gnade (KK 969–970, 971).
Nächstenliebe und Buße als Ausdruck der Nachfolge Christi (KK 1431–1439, 2043–2044).
Gebet, Rosenkranz und Sakramente als Werkzeuge der Heiligung (KK 2670–2680).