Vorgeschichte und Hintergründe zum Treffen von Kardinal Müller und Bischof Fellay
Hierzu gibt es einen sehr interessanten Artikel in der faz v. 24.9.14 zurVorgeschichte und die Hintergründe des Treffens.
1. Bischof Fellay war Anfang 2013 bereit auf das Ultimatum der
Sekte der Konzilskirche einzugehen und sich dieser zu unter-
werfen. Der damalige Distriktobere des wichtigsten Distriktes
überhaupt, nämlich Frankreichs, Pater de Cacqueray, leistete
jedoch Widerstand gegen den sich Bischof Fellay nicht durchsetzen
konnte.
2. Diesen Sommer wurde Pater de Cacqueray durch Pater Bouchacourt
als Distrikoberer in Frankreich ersetzt.
3. Pater Bouchacourt kennt Papst Franziskus aus dessen Zeit als
Erzbischof von Buenos Aires. Dieser Kontakt besteht weiterhin.
4. Der Papst hat Pater Bouchacourt seinen Wunsch nach einer Einigung
übermittelt.
Zusammenfassung
Bischof Fellay hat den wichtigsten noch in FSSPx befindlichen
Gegener einer Einigung entmachtet und dessen Schlüssel-
position mit jemanden besetzt, der in persönlichem Kontakt
zu Papst Franzikus steht. Der Hl. Vater wiederum hat seinen
Einigungswunsch über diesen Kanal übermittelt.
Schlußfolgerung
Beide Seiten sind an einer Einigung interessiert.
Die wahrscheinlichste Lösung wird ein Reservat für die FSSPx
sein, mit der Auflage die weitere Liberalisierung der Sekte der
Konzilskirche durch ernsthafte Kritik nicht zu stören.
Papst Franziskus ist halt so liberal, daß er auch bereit ist,
Gegner seines Kurses leben zu lassen, so lange sie sich ihm
nicht in den Weg stellen.
Mit der Unterstellung unter die Sekte der Konzilskirche wird
Bischof Fellay die FSSPx dem Untergang weihen und das
Lebenswerk von Erzbischof Lefebrve zerstören. Dieses
wird jedoch weiterleben im Widerstand (Bischof Williamson,
Pater Pfeiffer, usw.).