Das [homosexualistische] Akronym „LGBT“, das im Arbeitsdokument für die Jugendsynode verwendet wird, sollte nicht in kirchlichen Dokumenten aufscheinen. Das sagte Erzbischof Charles Chaput von Philadelphia in seinem Redebeitrag bei der Bischofssynode über die Jugend (4. Oktober).
Sein Argument: Die Kirche kategorisiert Menschen nicht nach ihren „sexuellen Vorlieben”: „Es gibt so etwas wie einen ‚LGBTQ Katholiken‘, einen ‚Transgender Katholiken‘ oder einen ‚heterosexuellen Katholiken‘ nicht.“
Chaput erklärte weiter, dass das Arbeitsdokument „irreführend” ist, wenn junge Leute als Wachmänner und Seismographen ihrer Zeit bezeichnet werden.
Nach Chaput ist das eine „falsche Schmeichelei”, weil die jungen Leute in Wirklichkeit zu oft Produkte ihrer Zeit sind und von einer Kultur geformt werden, die gleichzeitig sehr verlockend und im Wesentlichen atheistisch ist.
Bild: Charles Chaput, © Mazur/catholicnews.org.uk, CC BY-NC-SA, #newsNxcklzjugj