Ich stelle jedenfalls fest, dass, wenn ein (1) Homosexueller in Berlin getötet wird (was wir alle verurteilen), sämtliche Medien weltweit ununterbrochen darüber berichten. Wenn hingegen ein junger Katholik wie Quentin von sieben Antifa-Schlägern kaltblütig zu Tode geprügelt wird, herrscht Funkstille. Tatsächlich musste man Himmel und Hölle in Bewegung setzen, damit der Fall schließlich doch in den Medien auftauchte (weil sie letztlich nicht mehr anders konnten).
Daher drängt sich eine Frage auf: Ist das Leben eines homosexuellen Menschen wertvoller als das eines jungen Katholiken? Meiner Ansicht nach ist jedes Menschenleben unendlich wertvoll – sei es das eines ungeborenen Kindes, eines alten Menschen oder eines arbeitslosen Afrikaners usw.
Ganz zu schweigen von den Priestern oder Bischöfen, die überall auf der Welt (insbesondere in Afrika) beinahe jede Woche ermordet werden. Das jüngste Beispiel ist Pater Crépin Martial, der vor drei Wochen in der Zentralafrikanischen Republik ermordet wurde. Die Medien (die von einer weltweiten feministisch-freimaurerischen Diktatur infiziert sind) schweigen dazu wie ein Grab.
Jean-Pierre Aussant
FOTO: Pater Crépin Martial, der am 1. Juli in seinem Pfarrhaus in der Zentralafrikanischen Republik ermordet wurde. Hand aufs Herz: Haben Sie davon viel gehört?