"Deutschlands größter Schwulenverein", so sprach ein Bekannter, der selber zum anderen Ufer gelangt sei, schon vor Jahren von der Deutschen Katholischen Kirche. Diese kann nun endlich Farbe bekennen und die Fahne heraushängen, wie in Köln, Limburg, Stuttgart und anderswo.
Liebe sei keine Sünde, könne es gar nicht sein, so die neue pandemische Verirrung in machiavellistischer Insinuation der wohl bekanntesten Jesuitenregel: "Der Zweck heilige die Mittel." So rationalisiert sich die Welt schon lange ihre Sündhaftigkeit hinweg, und dies keineswegs nur bei diesem - zugegeben besonders auffälligem - Thema. Und nachdem die Konzilsgläubigen* die Fenster zur Welt weit öffneten, ergießt sich nun die Sintflut der Irrungen und Wirrungen dieser sündigen Welt in diese Neue Kirche.
Sie wird darin aufgehen - und untergehen.
Love is no sin, Liebe ist keine Sünde ist falsch. Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Sin is no love, Sünde ist keine Liebe. Und in diesen Schuhen kann man den steilen und engen Pfad hinaufgehen, der zum Leben führt. (Matth. 7,14 2. Tim. 4)
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*Es kann nur eines geben, gemeint ist natürlich das 2. Vatikanische Konzil, die "Neue Kirche", wie sie deren Gründungsväter liebevoll und überschwänglich nannten.
Bildquelle: Wikimedia, gemeinfrei - von Francis Danby