Historische Romane neu erschienen: „Aus fernen Landen“

Pater Josef Spillmann SJ gab 1850 in der Reihe „Aus fernen Landen“ 34 historische Romane heraus. Die Bücher beruhen auf wahren Begebenheiten. Spillmann nahm Berichte – oft aus den Missionen – und formte daraus eine Erzählung. Einige der Bände ließ er von Schweizer Mitbrüdern schreiben.

11 der unterhaltsamen, spannenden und lehrreichen Bücher wurden in die heutige Sprache gesetzt und neu aufgelegt.

Alle Bücher sind im Taschenbuchformat, Softcover und ab Band 7 innen farbig gedruckt. Die Bücher sind auch für Erwachsene ein Gewinn (für 6 – 99 Jahre).

Die Bücher können beim Mediatrix-Verlag, Altötting unter verlag@mediatrix.at und beim Renovamen-Verlag unter info@renovamen-verlag.de bestellt werden.

Abenteuer im Kaukasus

Das Kaukasus-Volk der Abchasen begann ab dem 7. Jhdt sehr langsam, den christlichen Glauben anzunehmen. Im 15. Jhdt wurde dieses Wachstum mit der Ausbreitung des türkisch-osmanischen Reiches gestoppt.

400 Jahre später eroberten die Russen das kleine Land. Was sie dort fanden, erzählt uns dieser spannende historische Roman.

Zwei Kinder dieses Volkes lernen durch einen Soldaten den echten katholischen Glauben kennen und nehmen ihn an. Aber vorher müssen sie noch viele unvorhergesehene Abenteuer bestehen, bis sie am Schluss noch verzweifelt um ihr Leben kämpfen.
Früherer Titel: „Die Marienkinder“

Die Rache des Merceariers

Im Mittelalter bestimmten tapfere Ritter, gute Könige, selbstlose Mönche und bescheidene Edelfrauen das öffentliche Leben.

Dieses Buch erzählt das Schicksal eines jungen Ritters, der, als er gerade aus dem Heiligen Land zurückkehrt, von einem grausamen Mord in seiner Familie erfährt und sogleich blutige Rache schwört.

Da trifft er auf einen unbekannten Ritter, der ihm seine Rache ausreden kann.

Nach vielen Jahren trifft er überraschend auf den Mörder und kann ihm nun sein Verbrechen vergelten – aber anders, als er dies anfänglich geplant hatte.

In den Zelten des Mahdi

Der Sektenführer Muhammad Ahmad erobert 1885 mit seinen Anhängern Karthum, die Hauptstadt des Sudan, und zerstört sie bis auf die Grundmauern.

In den Geschichtsbüchern nennt man dies den Mahdi-Aufstand.

Viele Christen werden getötet oder als Sklaven verkauft.

Der Heldentod Gordon Pascha‘s, der als Gouverneur die Stadt mit 5.600 Mann gegen 50.000 Mahdisten verteidigte, wird noch heute in England hoch geehrt.

Hier wird das Schicksal des 12-jährigen Leo und seiner Mutter erzählt, die ihren Vater bei diesem Kampf verloren und selbst als Sklaven verkauft werden.

Können sie sich befreien und fliehen? Eine spannende Geschichte über Verrat, Sklaverei und Tod, aber auch von treuer Freundschaft und über die Wege der göttlichen Vorsehung.

Die beiden Schiffsjungen

Eine Schiffsreise von Frankreich nach Südamerika war vor 200 Jahren viel aufregender, als heute, aber auch lebensgefährlich und dauerte dazu mehrere Wochen.

Zwei Jungen dürfen 1798 mit einem Kriegsschiff solch eine Reise machen. Der eine tut es, um als Schiffsjunge sein erstes Geld zu verdienen, der andere, um bei seinem Onkel auf dessen Zuckerplantage die Arbeit zu erlernen und diese später vielleicht zu übernehmen.

Natürlich kommt es ganz anders, als sie dachten, und es ist nicht sicher, ob beide am Ende mit dem Leben davonkommen. Denn es herrscht in Frankreich gerade die Französische Revolution, und da ist Sterben viel leichter als am Leben bleiben.

Die Lenker der Französischen Revolution haben versucht, die Welt ohne Gott und durch Töten aller (ihrer Meinung nach) „schlechten Menschen“ zu verbessern. Dieses Buch zeigt – der falsche Weg!

Der Neffe der Königin

Japan 1575. Das Christentum beginnt gerade, sich kräftig auszubreiten, was aber den heimischen Buddhisten überhaupt nicht gefällt. Sie mobilisieren schnell alles, um diese neue Konkurrenz wieder aus Japan hinauszuwerfen.

Für diesen Plan können sie einige aus der Königsfamilie gewinnen und schrecken dabei auch nicht vor Mord oder Krieg zurück.

Es entbrennt ein tödlicher Kampf um das Glück Japans.

In dieser Zeit kämpfen drei Jungen um ihr Leben. Einer von ihnen soll König, ein anderer sogar der oberste Feldherr des japanischen Kaisers werden.

Bleiben sie in Reichtum oder Todesgefahr dem Christentum treu? Es sind auch nur Menschen und bei den Versuchungen von unermesslichem Reichtum, Ehre und Macht wurden schon viele Menschen schwach.

Die Schiffbrüchigen aus Hongkong

Hongkong 1858. Zwei Jungen werden aus dem Internat der dortigen Mission entführt und gewaltsam auf ein Schiff gebracht, welches nach Australien segeln soll. Es ist die Zeit der Kolonien und Entdeckungen, und 1851 wurden in Australien gerade große Goldminen entdeckt.

Die „Holy Catherine“ soll nun 327 Chinesen dorthin bringen, welche schon ganz gespannt sind auf das viele Gold.

Doch das Schiff strandet an der Insel Rossel (Yela) und die Chinesen müssen sich zusammen mit der Schiffsmannschaft unter größter Lebensgefahr gegen die Ureinwohner wehren, die dazu auch noch Kannibalen sind.

Am Schluss bleibt nur die Frage, wie vielen es gelingt, ihr Leben zu retten und nach Hongkong zurückzukehren.

Die koreanischen Brüder

1782. Ein kleines Büchlein aus China bringt Korea in Aufruhr, denn es erzählt von einer neuen Lehre aus dem Westen, dem Christentum.

Zuerst sind viele Koreaner, auch Adelige und Führer aus den höchsten Kreisen, ganz begeistert. Es klingt viel klüger und realistischer als die verschrobenen und widersprüchlichen Lehren ihres derzeitigen japanischen Buddhismus.

Aber es dauert nicht lange, da treten die Bonzen auf den Plan. Sie wollen unbedingt verhindern, dass die neue Lehre im Land Anhänger findet und sie scheinen damit Erfolg zu haben. Natürlich müssen dazu die neuen Anhänger schnellstmöglich getötet werden. Besonders auf zwei junge Adelige hat man es abgesehen.

Es ist der berühmte Chin-San-Vorfall, der als der Beginn des Christentums und der ersten Christenverfolgung Koreas in die Geschichtsbücher einging. Die Erzählung zeigt auf leicht verständliche und unterhaltsame Weise den Unterschied zwischen Buddhismus und Christentum.

Die „heiligen Brunnen“ der Mayas von Chichen-Itza

Während eines Reinigungsfestes im Jahr 1516 sehen die Bewohner der Stadt Bacabob in Yucatan / Mexiko ein Riesenschiff an ihrer Küste ankommen, wie sie es noch nie gesehen haben.

Die Priester hatten gerade ihren Götzen einige hundert Menschen auf grausame Weise geopfert und erinnern sich jetzt an die Weissagung aus alter Zeit, gemäß der einmal ein Volk eines anderen Gottes übers Meer kommen und ihre Götter verjagen wird, da deren Gott mächtiger ist. Danach werde ein neues Zeitalter beginnen.

Gespannt warten nun die Mayas auf die Neuankömmlinge und trotzig beginnen die Götzenpriester einen erbitterten Kampf zur Rettung ihrer alten Götter, bei der natürlich viele auf beiden Seiten ihr Leben lassen müssen oder als Gefangene in eine ungewisse Zukunft geschleppt werden.

Hier wird das Schicksal zwei gefangener Kinder erzählt, die in diesem Kampf auf einmal ganz allein unter den Mayas mit deren Traditionen und Götzen überleben müssen.

Die Erzählung zeigt auf leicht verständliche und unterhaltsame Art, wie im 16. Jahrhundert die Maya-Kultur mit der Spanischen zum ersten Mal zusammentrifft und jeder etwas vom anderen lernen kann.

Selig die Barmherzigen: Der Sklavenaufstand in Haiti

Mitte August 1791 beginnt der seit langem geheim vorbereitete Sklavenaufstand, um die unmenschliche Behandlung abzuschütteln. Lieber sterben als so weiterleben.

Einige gebildete und kriegsgeübte Sklaven sind die Führer. Der Kampf wird auf beiden Seiten mit äußerster Härte geführt, bis sich eine der Parteien durchsetzen kann.

Ob den Franzosen dabei die Überlegenheit der Waffen viel nützt?

Wir erleben hier das Schicksal zweier weißer Familien zu Beginn dieses Aufstandes, die die Sklaven unterschiedlich behandelt haben und so in diesem brutalen Kampf auch ein unterschiedliches Schicksal erleiden.

Maron, der Junge aus dem Libanon. Die Christenverfolgungen der Drusen 1860

Im Frühsommer 1860 werden die Bewohner christlicher Dörfer und Städte im Libanon von bewaffneten Drusen überraschend überfallen und ermordet. Anschließend werden die Häuser der Christen geplündert und angezündet.

Einige Christen können in die südlichen Berge oder nach Beirut fliehen.

Die türkischen Soldaten, die im Osmanischen Reich für die öffentliche Ordnung zuständig sind, schauen tatenlos zu beziehungsweise unterstützen die Drusen.

Eine kleine christliche Familie schlägt sich mithilfe eines türkisch-moslemischen Jungen durch die feindlichen Reihen der Drusen und Türken und muss oft außergewöhnliche Mittel ergreifen, um wenigstens mit dem Leben davonzukommen.

Daneben können sie noch einigen Tausend Christen das Leben retten.

Die Brüder Yang und die Boxer. Der Boxeraufstand in China (1899-1901)

An dem großen Ta-Lo-See südlich von Peking wohnt der arme Fischer Yang mit seiner Frau und acht Kindern. Als der Boxeraufstand 1899 beginnt, wird seine Familie sogleich mit hineingezogen. Einer seiner Söhne kämpft dabei auf der Seite der Boxer, der Rest der Familie auf der der Christen.

An ein normales Leben ist nicht mehr zu denken, ganz China ist im Kriegszustand. Als dann eine Boxergruppe in das Gebiet um den See eindringt, verwandelt Yang mithilfe seiner Kinder und Nachbarn das Dorf in eine Festung. Und sie wissen genau, falls sie erstürmt wird, verlieren alle Bewohner ihr Leben, denn die Boxer kennen keine Gnade.

Andere Dörfer wurden bereits von ihnen dem Erdboden gleichgemacht. Da bei dem Angriff auf einen Dorfbewohner hundert Boxer kommen, scheint der Kampf aussichtslos.
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Eva

Wer jemand die Bücher? Ich möchte einer Familie mit drei Kinder im vorpubertären Alter je ein Buch kaufen. Empfehlungen?

Rosenkranz

Die Bücher sind etwa ab 6 Jahren zu empfehlen. Der Text ist leicht zu verstehen. Ich kenne einige Großfamilien, die viele dieser Bände schon gelesen haben, und alle Altersstufen ab 6 reden mit.
Die Bände 3 (Kaukasus), 5 (Mahdi), 7 (Neffe), 9 (Korea.) sind etwas ruhiger im Stoff, die anderen schon etwas aufregender. Aber überall ist Gott, Tugenden und Freundschaft wichtig, somit auch für vorpubertäre Kinder geeignet.