Copertino

Mein treuer Sohn Marcel, der so sehr um des Glaubens willen leidet ...

Worte des Heilands an HH Prof. Albert Drexel in der Nacht zum 5. März 1976

Ich segne dich, Mein Sohn, in der Stunde Meiner Gnade und Meiner Liebe, . . .

Dunkel erscheint dir die Zukunft. Dein innerstes Ringen um die wahre Erkenntnis und den Weg in der Verwirrung ist Mir nicht unbekannt geblieben! So will Ich dir Licht geben: Mein treuer Sohn Marcel, der so sehr um des Glaubens willen leidet, befindet sich auf dem wahren Wege. Er ist ein Licht und eine Säule der Wahrheit, die von vielen Mir geweihten Priestern verraten wird.

DER GLAUBE IST MEHR ALS GEHORSAM. Darum ist es Mein Wille, daß das Werk der Erziehung von Theologen zu Priestern im Geiste und nach dem Willen Meines Sohnes Marcel bestehen bleibt und zur Rettung Meiner einen und wahren Kirche eine starke Hilfe wird.

Der Geist der Welt ist in die Kirche eingebrochen, und der Geist Gottes ist aus den Herzen vieler gewichen, die berufen waren, diesen Geist zu verkünden. Nun reden sie von anderen Dingen und verlieren sich in die Schliche und Schlingen Satans. So verführen sie das Volk und schon die Kinder. Das nenne ich den seelischen Kindermord!

Dieser Geist ist auch in die Orden und in die Klöster eingedrungen; denn ihre Bewohner, Mönche und Nonnen, haben den Geist ihres Gründers verloren und verlassen. Sie sind dem Volk und der Welt zum Ärgernis geworden. Sie haben nicht nur die Liebe zu Meiner heiligsten Mutter, sondern auch die Ehrfurcht vor Meiner Sakramentalen Gegenwart verloren. Stattdessen predigen Mönche von den Dingen der Welt und dem Wohlleben, und Ordensschwestern reden nimmermehr von den heiligen Engeln, viele auch nicht mehr von der heiligsten Jungfrau und Mutter Maria.

Es gibt Orte der Stille und des Gebetes, besondere Heiligtümer, an denen Maria, Meine Mutter und Mutter der Gnade, verehrt wird. Ob es Dome oder Kapellen sind; es sind Orte der Gnade und des Friedens und der Hilfe und des Trostes! Wohl suchen noch Gläubige diese Stätten auf und kehren im Glauben gestärkt zurück. Aber gibt es nicht Priester und Ordensfrauen, die dafür kein Verständnis mehr haben, ja darüber spötteln und den Rosenkranz, diese Waffe gegen den Satan, nicht mehr beten? Und doch sind jene in Mein Herz eingeschlossen, die solche fromme Stätten aufsuchen und pflegen, ja errichten.

Text: rwimmer der Glaube ist mehr als Gehorsam Teil 12
Bild: What sort of a man was Marcel Lefebvre?
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Ursula Wegmann

Prof. Drexel, Inhaber dreier Doktortitel, war ein heiligmäßiger Priester, nüchterner Realist und Rassenforscher von internationalem Ruf. Er hat als einmalige Leistung der Welt einen Weltsprachenatlas mit 5000 kartographisch festgehaltenen Sprachen hinterlassen. Von 1922 bis zu seinem Tode 1977 verbrachte er jede Nacht zum Herz-Jesu-Freitag von 23,00 Uhr abends bis 7,00 Uhr morgens im Gebet zu. In der Herz-Jesu-Nacht zum 6. Februar 1976 wurde ihm vom Heiland der Auftrag erteilt, das bei uns in Vergessenheit geratene Buch „ Maria von Agreda, Leben der Jungfrau und Gottesmutter Maria“ wieder in Druck zu geben und zu verbreiten: Es ist das einzigartige Werk der vom Heiligen Geist erleuchteten Seherin Maria von Jesus zu Agreda, das die schönste und erhabenste Verherrlichung Meiner jungfräulichen Mutter Maria darstellt.“

Ursula Wegmann

Bei seiner mühseligen Forschungsarbeit, die 80 Weltsprachen umfasste, konnte Prof. Drexel den Beweis erbringen, dass alle Sprachen auf eine gemeinsame Ursprache zurückgehen. Er fand große Anerkennung in aller Welt und auch in Rom bei Papst Pius XI., von dem er als " zweiter Albert der Große" begrüßt wurde.
Da er in Wort und Schrift den Rassenwahn Hitlers von einer nordisch
germanischen Edelrasse widerlegte, musste er nach der Schweiz und von dort nach verlangter Auslieferung nach Lichtenstein in ein Kloster fliehen. Seine in jahrzehntelanger Tag- und Nachtarbeit zusammengetragene und erarbeitete und 5000 Bände umfassende Bibliothek wurde unter dem Hakenkreuz in Salzburg verbrannt. Mitvernichtet wurde dabei auch ein ganz kostbares Werk über alt-mexikanische und alt-peruanische Malerei und Bilderschrift, ein Geschenk der Professoren der Harvard- Universität in Amerika als Anerkennung für besondere wissenschaftliche Leistungen.
Noch in seiner Todesstunde galt seine größte Sorge der Weiterführung des ihm vom Himmel erteilten Auftrags, was nun in unseren Händen liegt.
Prof. A. Drexel
war ein nüchtener Realist, hellwachen Geistes, gradlinig und fest in der Wirklichkeit des Weltgeschehens stehend, politisch interessiert, kämpferisch veranlagt und als solcher für religiöse Schwarmgeisterei in keinster Weise zugänglich .
Albertus-Magnus-Verein, 7209 Gosheim, Postfach 1245
Prof. Albert Drexel ,
geb. am 18. Juni 1889 in Hohenems Vorarlberg, gest. am 9. März 1977 im 87. Lebensjahr im Kantonalkrankenhaus St. Gallen, Ruhestätte im Bergfriedhof von Batschuns, oberhalb Rankweil.