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AlexBKaiser

Suspendierter Pfarrer Michael Sell.
Video von Main Post TV
Der Zölibatsbrecher Michael Sell von Hammelburg hat seine Liebschaft mit einer Frau breit in die Öffentlichkeit getragen.

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j3s

auf dass sich an dem ehm. pfarrgem.-rat herrn ruppert, noch viel mehr kryptoprotestanten ein beispiel nehmen und bald möglichst das weite suchen. 👏 🤗
denn eines ist sonnenklar, sollte das mutterschiff nicht bald wieder auf den römisch-katholischen kurs wechseln, dann wird der mitgliederschwund aus der mitte der kirche kaum kleiner sein, als er es jetzt unter dem sehr libelralen pontifex aus bayern, an den extremistischen rändern, bereits ist.

Schwarzes Scharf

Lass und nicht Steine auf diesen Mann werfen. Beten wir zu Jesus Christus das Michael Sell und seine Frau Gnade finden vor Gottes Gericht!
Michaelk Sell, sie haben ihre wahrhaftige und größte Liebe des Lebens verraten, beten sie inständig zu Gott das Ihnen der Eintritt ins GOttes Reich nicht verwehrt bleibt.

@Yohanan
Es tut mir leid, ich habe beim Kopieren Ihres Beitrages zur Verwendung als Zitat übersehen, daß Ihr ganzer Beitrag kopiert wurde und den letzten Teil übersehen.
Leider kann man seine eigenen Beiträge nicht mehr bearbeiten, wenn sie vor länger als 10 Minuten geschrieben wurden.

Yohanan

@graf Tilly
Sie haben meinen Beitrag nicht ausdrücklich durchgängig als Zitat gekennzeichnet. Auch die letzten beiden Absätze in Ihrem Beitrag stammen von mir.

@Yohanan
"Wenn Priester aus Schwäche ein Kind gezeugt haben, dann haben sie ihr Zölibatsversprechen ohne Rückkehr gebrochen. Es läßt sich nicht reparieren. "
Er hat es gebrochen, doch nicht ohne Rückkehr
Ein/e verheiratete/r Mann/Frau, der/die Ehe mit jemanden anderen bricht hat diese auch nicht ohne Rückkehr gebrochen.
Ja das Versprechen ist gebrochen.Wie mit JEDER Sünde wirdein Bund mit Gott gebrochen.
Die Beichte reinigt jedoch
"Und eine Frau, geschweige ein Kind, ist keine Sünde."
Das Kind ist die Frucht der Sünde
"Natürlich hat er sein Gelübde gebrochen, aber die Wahrheit erfordert, auch zu diesem Bruch zu stehen und die Konsequenzen zu akzeptieren und nicht die Gemeinde zu belügen. Ohne Wahrheit gereicht das Heilige Opfer zur Verdammnis."
Eine Lüge wäre eine weitere Sünde und ist daher nicht statthaft.
Man braucht aber nicht die Sünde herauszuposaunen und sich mit der Sünde posieren
Der Geschlechtsverkehr mit einer Frau konstituiert eine Verbindung ehelicher Art, diese Menschen werden ein Fleisch. Daher setzt ein Priester faktisch auf seine Weihe eine Ehe drauf. Es ist unumgänglich, dass er sein Amt als katholischer Priester verläßt, weil er faktisch sein Amt verworfen hat. Aus Nächstenliebe hat er sich zu seiner Frau zu bekennen, zumal wenn daraus die Frucht des Leibes, ein Kind, hervorgegangen ist.
Ich kann keinen Priester als Priester anerkennen, wenn er dieses Faktum gesetzt hat. Er folgt dann dem Ruf Gottes, wenn er zurücktritt. Auch wenn das der Kirche nicht gefallen kann, das ist für die geistige Hygiene

Deus semper major

Eine Ergänzung: Die Reaktion des Mitglieds des Pfarrgemeinderates kann ich leider nicht verstehen - er ist doch hoffentlich nicht nur wegen dieses Priesters oder anderer Mitglied der Kirche? Ich denke, damit tut er, auch wenn es vielleicht so meint, Herrn Sell keinen guten Dienst.

Deus semper major

Michael Sell als den "Zölibatsbrecher" zu bezeichnen, empfinge ich einfach als dumm! Er ist Christ, durch die Taufe ein Glied der Kirche und ein durch und durch von Gott geliebter Mensch - und das wird er bleiben bin in die Ewigkeit hinein! Das Weiheamt, wie auch die Sakramente, die Kirche, und alles was damit zu tun hat, wird es in der Ewigkeit nicht mehr geben!!! - das vergessen wir hier leider allzu häufig. Dieser Mann sagt, das der Bischof gut mit ihm und seiner Situation umgegangen ist - was soll das anmaßende und meist durch wenig oder falsche theologische Bildung dumme und böse Gerede? Ich empfehle hierzu Mt 21 ff.

IMMI

Ich bin der gleichen Meinung wie Yohanan. Umso erschreckender sind die Einstellungen einiger Zuschriften.
Es tut zwar weh, wenn ein Priester seine "Berufung" wieder aufgibt, aber noch weit mehr schmerzt es, wenn er dann die "Kirche" - den Bischof, den Papst, die "veralteten Kirchengesetze" für seine Misere verantwortlich macht. Oft kam es in der Vergangenheit vor, dass der suspendierte Geistliche und mehr noch seine Frau/Freundin in übelster Weise über die katholische "Amtskirche" herzogen. Gute Priester machen das nicht, die anderen sind sicher kein Verlust.
Von Pfarrer Sell habe ich nichts entsprechendes gehört - er geht mit Anstand.
(an @RellümKath: heißt es wirklich "scheißen"?)

Yohanan

@RellümKath
Die diesbezüglichen Regeln der römisch-katholischen Kirche sind nicht in der Offenbarung festgelegt. Sie stammen aus der Tradition der Westkirche und sind daher ggf. aus Notwendigkeit änderbar, um dies mal deutlich zu sagen!
Ich verbitte mir außerdem die Verläumdung des AT. Beiden Söhne Aarons, die ohne Anordnung Feuer im Stiftszelt entzündeten, sind durch Gottes Hand gestorben, auch Korachs Meute. Der Furor Pinchas ist darüber hinaus nicht unumstritten. Der Friedensbund, der mit ihm geschlossen wurde von Gott, dient auch zur Heilung seines mörderischen Zornes.
Wer das AT pauschal beurteilt, möge doch in die heiligen Hallen jüdischer Gelehrsamkeit gehen, und sich mit der Überlieferung des obersten Propheten Moshe auseinander setzen. Das Internet bietet ja auch dafür umfänglliche Gelegenkeit. Ich habe dies mit großem Gewinn auch leibhaftig auf dem Ölberg zu Jerusalem gemacht.

RellümKath

Er hat ein freiwilliges Gelübde gegenüber Gott, der Kirche und den Gläubigen gebrochen. Im AT würde er gesteinigt. Wir entfernen ihn lediglich vom Priesterdienst und "scheißen" ihn nicht mal raus - aus Nächstenliebe, wie es jeder Verein tun würde.
Irgendwo ist halt Schluss mit lustig, wenn man nicht zum Verein mutieren will und an einen Gott glaubt. Gott hat Regeln durch die Bibel und das NT gesetzt. Die sollen in der Kirche eingehalten werden!

pina

sehr treffend gesagt,lieber yohanan-danke 👏 😇

Yohanan

Richtig Pina,
Der Grundsatz der Kirche "Nicht ohne die Natur des Menschen" gilt auch hier.
Geschlechtsverkehr ohne personale Liebe ist Sünde.
Geschlechtsverkehr mit personaler Liebe konstituiert faktisch die Ehe, ist quasi der körperliche Ausdruck des gegenseitigen Ja-Wortes, gleich ob der kirchliche Segen vorher oder nachher erfolgt, besser natürlich vorher.
Nicht zu diesem faktischen Ja-Wort des Willens zu stehen ist aus meiner Sicht Sünde. Die eheliche Gemeinschaft ist der erste Orden, den der Schöpfer aufgestellt hat. Liegt nicht ofmals die Misere von Abtreibungen darin begründet, dass die Väter keine Väter sein wollen?!
Diese Conditio humana gilt auch für den Priester. Stellt er eine solche Ehe faktisch her, hat er sein zölibatäres Amt zu verlassen, es sei denn er will in der Sünde verharren. Leider ist dies in der römischen Kirche so gelagert. Insofern ist die römische Kirche orthodox, als sie eine Eheschließung nach der Priesterweihe nicht erlaubt. Auf orthodoxer Grundlage könnte sie es aber vorher erlauben.
Das mönchisch solitäre Leben der katholischen Ortspriester ist geneigt der Heuchelei offenbar Tor und Tür zu öffnen und den Glauben der Gemeinde von Grund auf zu verderben. Selbst das Mönchtum der Einsiedelei hat sich schon in der christlichen Frühzeit in das jungfräuliche Leben in Gemeinschaft weiterentwickelt. So gibt es funktionierendes Mönchstum klassischer Weise nur in den Gemeinschaftsregeln etwa Benedikts. Auch Priester schließen sich in Bruderschaften zusammen, denn der Mensch soll nicht allein sein (Wo zwei oder drei ...).
Das solitäre Leben des Ortspfarrers ist vor diesem Hintergrund prekär, für ihn selbst, aber auch für die Gemeinde, zumal der Ortspriester sein zölibatäres Leben in unserer Generation nicht dafür einsetzt, zu den Schafen seiner Gemeinde zu gehen, sondern in den Gremien derer zu sitzen, die die Gemeinde nach ihrem Dünkel zu gestalten. Von missionarischem Auftrag ist hier nicht viel zu bemerken.

pina

genau so ist es,oder soll etwa das kind ohne vater groß werden,da würde ein sünde eine andere nach sich ziehen.

Yohanan

@Johann Tserclaes Graf von Tilly:"Hochachtung vor den Priestern, die zwar einmal aus Schwäche ein Kind zeugen aber GEWILLT sind ihr Zölibatsversprechen zu halten!"
Wenn Priester aus Schwäche ein Kind gezeugt haben, dann haben sie ihr Zölibatsversprechen ohne Rückkehr gebrochen. Es läßt sich nicht reparieren. Und eine Frau, geschweige ein Kind, ist keine Sünde. Natürlich hat er sein Gelübde gebrochen, aber die Wahrheit erfordert, auch zu diesem Bruch zu stehen und die Konsequenzen zu akzeptieren und nicht die Gemeinde zu belügen. Ohne Wahrheit gereicht das Heilige Opfer zur Verdammnis.
Der Geschlechtsverkehr mit einer Frau konstituiert eine Verbindung ehelicher Art, diese Menschen werden ein Fleisch. Daher setzt ein Priester faktisch auf seine Weihe eine Ehe drauf. Es ist unumgänglich, dass er sein Amt als katholischer Priester verläßt, weil er faktisch sein Amt verworfen hat. Aus Nächstenliebe hat er sich zu seiner Frau zu bekennen, zumal wenn daraus die Frucht des Leibes, ein Kind, hervorgegangen ist.
Ich kann keinen Priester als Priester anerkennen, wenn er dieses Faktum gesetzt hat. Er folgt dann dem Ruf Gottes, wenn er zurücktritt. Auch wenn das der Kirche nicht gefallen kann, das ist für die geistige Hygiene notwendig.

@pina
"an den verurteilungen gegen diesen mann möchte ich mich hier nicht beteiligen und finde diese besserwisserei und überheblichkeit einiger user hier"
Sie sollten genauer lesen!
Ein Urteil steht KEINEM zu.
Wie Gregor schrieb: Hier wird die Sünde Institutionalisiert
Fehler/Sünde wird von diesem Priester so hingestellt, als ob die Sünde an sich richtig ist
Dies ist viel schlimmer als die Sünde
Über DEN Sünder richtet hier auch keiner
Doch wenn jemand in aller Öffentlichkeit mit seinem sündhaften Leben prahlt, so ist es die PFLICHT eines jeden Christen solch ein Verhalten anzuprangern.
Dank solche jämmerlicher gestalten wird es doch erst vielen Priestern schmackhaft gemacht, munter draufloszusündigen.
Dies ist eine tiefe Beleidigung für ALLE Priester, die den Zölibat ernst nehmen.
Diesen zu halten haben ALLE Priester feierlich gelobt.
Das Verhalten Herrn Sells ist vergleichbar mit einem Ehebrecher, der seine Konkubine staatlich traut.
Vor aller Welt bekennt dieser: Seht ich pfeife auf meine Frau und widme micht dem Laster.
Die Braut des Priesters ist die Kirche
Dieser hat er ewige treue gelobt
Kein Mensch wird gezwungen Priester zu werden
Kein Mensch wird gezwungen zu heiraten.
Doch wer einen heiligen Bund eingeht sollte sich bewußt sein, auf was er sich einläßt
Und gerade weil man die Hand auf die Sünde legen sollte und nicht auf den Sünder, muß dieses schändliche Verhalten mißbilligt werden.
Wie bereits geschrieben:
Hochachtung vor den Priestern, die zwar einmal aus Schwäche ein Kind zeugen aber GEWILLT sind ihr Zölibatsversprechen zu halten!
Aber Mißbilligung für JENE welche die Kirche und den Zölibat in aller Öffentlichkeit mit Dreck bewerfen

Jofichtel

Wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein! Deswegen steht es mir nicht zu, jemanden zu verurteilen. Ich kann nur nicht verstehen, wie man aus einem sündhaften Verhalten sich zum medialen Märtyrer machen lassen kann. Die Reaktion von Herrn Ruppert, zeigt was er für ein Verständnis vom Priestertum und der katholischen Kirche hat. Es ist bezeichnend für viele Laien, die in der Kirche ein Amt inne haben, aber nur ihre selbst gebastelte Theologie ohne eine wirklich feste Wurzel zum Glauben haben.

Ich denke, dass in diesem Priesterjahr noch mehrere Priester "klar Schiff" machen werden (müssen)....der Hl. Johannes Maria Vianney wird 's schon bewirken...die Anzahl wird kleiner, aber reiner .....wir dürfen die Zeichen der Zeit nicht übersehen, Rom saugt zur Zeit die Anglikaner auf, die Piusbrüder stehen auch schon "Gewehr bei Fuß"...die röm. kath. Kirche blüht und gedeiht...heimlich, noch etwas unter dem Unkraut verborgen, aber schon leise sichtbar.
Unter diesem Papst geht es gar nicht anders.... 😇 🙏

pina

an den verurteilungen gegen diesen mann möchte ich mich hier nicht beteiligen und finde diese besserwisserei und überheblichkeit einiger user hier,die ohnehin gegen die o-priester sind-pharisäerhaft-
oder kennen Sie diesen mann persönlich und seine situation??? wer ohne sünde ist,werfe den ersten stein....ich werfe ihn nicht--
natürlich schmerzt es,wenn ein priester wieder sein amt verlässt,natürlich ist es nicht schön,dass er den zölibat nicht halten konnte oder wollte....klar,aber man sollte nur die hand auf die sünde,aber nicht auf den sünder legen.....das steht mir nicht zu.

Gregor

"Brüche im Leben sind möglich. Der Schritt des Priesters ist kein Verrat. Sicherlich sündhaft, aber kein Verrat. Und besser als ein jahrelanges Zusammenleben unter dem Deckmantel des zölibatären Lebens."
Dieser Priester ist sozusagen mit der Kirche verheiratet. Die Zeugung des Kindes war ein "Ehebruch", der als Einzeltat hätte gesühnt werden können.
Was dieser Priester jedoch macht, ist die Institutionalisierung der Sünde, gleichzusetzen mit der geschiedenen Wiederheirat, wo vor aller Welt die Sünde "legitimiert" und fortgesetzt wird.
Nicht das reuige Gefallensein ist schlimm - das Beharren in und auf der Sünde!