Auf der Suche nach den Ursachen der Verblödung Teil 3

24. August 2023 Egon W. Kreutzer

Im ersten Teil dieser Reihe ging es um archaische, genetisch verankerte Programme, mit dem zweiten Teil wurde aufgezeigt, dass die Veränderung der Lebensumwelt durch „Fortschritt“ viele dieser Programme obsolet gemacht hat, so dass sie für das Überleben nicht mehr relevant sind und „defekte“ Programme problemlos weitervererbt werden können, ja u.U. sich sogar positiv auf den Fortpflanzungserfolg auswirken können. Beispielhaft angeführt wurde dabei der „coole Typ“.

Die zunehmende Verblödung, die mit dem Verlust der artspezifischen, genetisch verankerten Überlebensmechanismen eingeleitet wurde, wird allerdings durch einen weiteren, unumkehrbar erscheinenden Prozess gefördert:

Die progressiv fortschreitende Entwertung erlernten Wissens und erworbener Fähigkeiten.

Ein Prozess, der inzwischen in faktisch jeden Lebensbereich hineinwirkt, durch einen positiven Rückkopplungseffekt noch immens verstärkt wird und auch die Spezialisten und Korriphäen auf ihren Spezialgebieten nicht verschont.

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