Prälat Helmut Moll: Darum sind Christen die am meisten verfolgte Religion der Welt.
Kircheinnot am 11. Oktober 2017. Seit den ersten Anfängen erfährt das Christentum Widerspruch und Ablehnung. Die Märtyrer waren die ersten Heiligen der Kirche, ihr Zeugnis trug wesentlich zur Ausbreitung des Christentums bei. Warum die Kirche auch heute noch Märtyrer braucht und was einen christlichen von einem muslimischen Märtyrer unterscheidet, erläutert der Kirchenhistoriker Prälat Prof. Dr. Helmut Moll. Er wurde von der Deutschen Bischofskonferenz beauftragt, ein deutsches Martyrologium des 20. Jahrhunderts herauszugeben.
Moderation: Volker Niggewöhner
Am Stadtrand von Kairo in Ägypten wurde am Donnerstag der koptische Bischof Samaan Shehata von einem „Rechtgläubigen“ mit einer Machete ermordet.
In einen ganz kleinen Punkt, möchte ich es wagen auch an das noch kleine, stille Martyrium der europäischen Christen zu erinnern. Ja, wir werden nicht offen mit Gewalt bekämpft. Doch werden gerade jene, die glaubenstreu sind und in ihrem Leben in, durch und für den Glauben leben, ob durch die Politik, den Medien und leider auch die Kirchenfürsten ,nur zu gerne der Lächerlichkeit preis gegeben.
@NAViCULUM
Der dicke Reinhard müsste lange trainieren, bis er soweit ist, um verfolgten Christen auch tatsächlich zu Hilfe zu kommen.
Die deutschen "Bischöfe" nehme ich ohnehin nicht ernst. Sogar in "konservativen" Seminaren bei "konservativen" Bischöfen gibt es Missstände der verschiedensten Art, wobei das sexuelle Problem noch das geringste ist.
Wenn man die Sprüche des deutschen Episkopats ernst nimmt, kann das ja nicht wahr sein. Die deutschen Bischöfe scheren sich doch einen Dreck um verfolgte Christen!
Selig die um meines Namens willen verfolgt werden, denn ihrer ist das Himmelreich. Märtyrer gehen direkt in den Himmel und sind der Samen für
Bekehrungen.