20. Juni: Sel. Wladislaw Bukowinski
Heute ist der Gedenktag eines Seligen, zu dem ich einen besonderen Bezug habe. Es geht um den „Apostel Kasachstans“ Wladislaw Bukowinski, der am 4. Januar 1905 (unserer Zeitrechnung, julianischer Kalender 22.12.1904) im ukrainischen Berditschew geboren und am 3. Dezember 1974 in Karaganda, Kasachstan, meinem Geburtsort, gestorben ist. Er hat viel für die Russlanddeutschen getan und meine Eltern und Verwandten haben von ihm die Sakramente bekommen.
Nachdem die erste Frau (Mutter Wladislaws) seines Vaters Cyprian Josef Bukowinski verstorben war, heiratete er Viktoria Skipio del Campo, die Schwester der Verstorbenen. Neben Wladislaw hat die Familie Bukowinski noch zwei weitere Kinder: seine Schwester Irina Bukowinska-Davidowska und deren Halbbruder Sigmund. Die ersten Lebensjahre verbrachte Bukowinski im ukrainischen Dorf Gribenikowka. Von Kindheit an besaß Wladislaw große intellektuelle Begabung. Deshalb erhielt er noch zuhause Privatunterricht, genoss außerdem eine religiöse Erziehung …