Klaus Elmar Müller

Film gegen "Hippe Missionare": ungewollte katholische Werbung

45 Minuten, die lohnen:

Zwar kritisiert der Bayerische Rundfunk katholische Evangelisierung, aber seine Sendung "Hippe Missionare" ist eine im Grunde faire, ungewollte Werbesendung für katholische Standpunkte!
Hauptsächlich geht es um Johannes Hartl (Foto) und dessen "Gebetshaus Augsburg".
Auch Exzellenz Bischof Stefan Oster (Passau) wird in seinem missionarischen Engagement gezeigt.

Amüsant:
Die Filmemacher erwähnen die Sympathie für Trump oder, dass jemand reich ist, und vor allem katholische Lehren wie die Ablehnung von Abtreibungin und den Rosenkranz in der Meinung, die bloße Erwähnung werde beim Zuschauer automatisch Gruseln hervorrufen.

Negativpunkte:
1. Unfair freilich die Behauptung des Bayerischen Rundfunks, bei den "Legionären Christi" gäbe es sexuellen Missbrauch (Da wurde der Missbrauch des Gründers der ganzen Gruppe übergestülpt).
2. Peinlich, wie Johannes Hartl (Gebetshaus Augsburg) seine Aussage gegen gleichgeschlechtliche Ehen relativiert.
3. Dass Johannes Hartl geneigt ist, Krebserkrankungen aus negativen familiären Verstrickungen abzuleiten, lastet Kranken und deren Umfeld eine Bürde auf.

Der Link zu "Hippe Missionare": Story: Die hippen Missionare · Mit Jesus gegen …
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