Der in den USA geborene Jesuit Thomas Reese fragte auf der Pressekonferenz der Amazonas-Synode (15. Oktober), inwiefern eine “indigene" Eucharistie “anders" aussehen würde.
Der in Spanien geborene Bischof Rafael Escudero López-Brea von Moyobamba, Peru, antwortete, dass die Amazonas-Liturgie einige Symbole, Rituale oder Verzierungen enthalten würde, die keinen Einfluss auf das "Wesentliche" der Eucharistie haben.
Der in Italien geborene Bischof Eugenio Coter von Pando, Bolivien, kündigte an, dass es wahrscheinlich Bemühungen geben werde, der Liturgie ein "amazonisches Gesicht" zu verleihen, [obwohl die Indios die Kirche vor allem als Hilfsorganisation brauchen, während sie für ihre religiösen Bedürfnisse zu den Evangelikalen gehen.]
Als Beispiel sprach Coter von einer Alternative zum Weihrauch, der im Novus Ordo sowieso de facto abgeschafft ist.