Die frühere irische Präsidentin Mary McAleese erhielt keine Erlaubnis, am 8. März bei einer Frauenkonferenz im Vatikan zu sprechen. Der 8. März wurde von der sozialistischen Bewegung und von kommunistischen Ländern zum „Internationalen Frauentag“ erklärt.
Laut der Zeitung Irish Independent (2. Februar) verbot Kardinal Kevin Farrell, der in Dublin zur Welt kam, die Vorträge von McAleese und zwei weitere Referentinnen. Als Grund nennt die Zeitung deren homosexualistische Haltung. Eine pharisäische Lösung war schnell gefunden: Die Organisatoren verlegten die Veranstaltung an einen anderen Ort, in die Aula des Generalhauses der Jesuiten in Rom.
McAleese behauptete kürzlich, dass ihr homosexueller Sohn Justin eine „Folter“ durchgemacht habe, weil er die katholische Lehre über die Homosexualität nicht ertragen konnte. In der jüngsten Vergangenheit hat der Vatikan wiederholt Referenten eingeladen, die sich für die Homosex-Ideologie und für die Abtreibung einsetzen.
Bild: Mary McAleese, #newsOrmfbipjum