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Leo XIV. war früh von der Befreiungstheologie beeinflusst

Die Agentur KNA stellt fest, dass das Denken Leos XIV. von den Ideen und der Terminologie der lateinamerikanischen Befreiungstheologie geprägt war und bezieht sich dabei auf eine Rede, die er am 2. März 2002 in Iquitos, Peru, gehalten hat. Dieser Text wurde in einem heute erschienenen Buch veröffentlicht, das Essays, Predigten und Reden aus den Jahren 2001 bis 2013 enthält. Schlüsselzitate von Pater Robert Prevost:

- Die Realität der ungerechten Armut und Ausgrenzung ist eines der drängendsten Probleme in der heutigen Welt, nicht nur in der "Dritten Welt".

- Niemand kann heute Christ sein und vom "Schrei der Armen" und dem Kampf um Gerechtigkeit losgelöst bleiben. Das Elend von Millionen von Menschen ist ein wahres "Sakrament" der Sünde in der Welt.

- Entwicklung ist ein integraler Bestandteil der Evangelisierung. Die pastorale Tätigkeit geht über das rein "Religiöse" hinaus, in Übereinstimmung mit der Soziallehre der Kirche und der Dringlichkeit der vorrangigen Option für die Armen. Dies gilt nicht nur für die indigenen Völker, die oft die Ärmsten der Armen sind, sondern auch für jede Form der Ausgrenzung, die die Menschenwürde verletzt.

Bild: Vatican Media, AI-Übersetzung
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Josefa Menendez

Prevost missbraucht andauernd das Hl Evangelium zu seinen linken politischen Zwecken. Jetzt soll das "Elend von Menschen" ein "Sakrament der Sünde" sein! Eine brutale Blasphemie. Prevost degradiert und reduziert den katholischen Glauben auf linken Marxismus. Mit der katholischen überlieferten Lehre Christi unvereinbar!

Eugenia-Sarto

Mir scheint, daß die Thesen des jungen Priesters Prevost mit der Sozialenzyklika Rerum novarum übereinstimmen. : Ein Zitat dazu " Papst Leo XIII. hat in seiner Sozialenzyklika klar die soziale Gerechtigkeit gefordert. Er betonte, dass die Kirche nicht nur im Hintergrund bleibt, sondern aktive Verantwortung trägt – nicht nur für die materielle Hilfe, sondern auch für die soziale Gerechtigkeit. Die Befreiungstheologie ist eine moderne, kontextuelle Weiterentwicklung dieser Ideen, die die Kirche als soziale Institution versteht."