Le miracle eucharistique de Santarém (Portugal, 1226 ou 1247)
Une femme jalouse, persuadée de l’infidélité de son mari, consulte une sorcière qui lui conseille de voler une hostie consacrée pour la remettre à un sortilège. Elle communie, retire discrètement l’hostie de sa bouche et la cache dans un mouchoir. Chez elle, l’hostie commence à saigner abondamment, tachant le linge. Terrorisée, elle la jette dans un puits. Le lendemain, le puits émet une lumière intense visible de loin. L’évêque et les fidèles découvrent l’hostie suspendue en l’air, rayonnante, au-dessus du puits. Elle est récupérée et placée dans une église (aujourd’hui le Sanctuaire du Saint Miracle). L’hostie reste incorruptible depuis près de 800 ans et continue d’être vénérée.
Ce miracle, reconnu par l’Église et considéré comme l’un des plus importants après Lanciano : il montre que même une hostie profanée conserve sa divinité et que Dieu triomphe du mal et de la superstition par la Présence Réelle.
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Die Legende vom eucharistischen Wunder von Santarém
In der portugiesischen Stadt Santarém erzählt man seit Jahrhunderten folgende Legende: Im 13. Jahrhundert lebte dort eine Frau, die davon überzeugt war, dass ihr Mann sie betrügt. Von Eifersucht geplagt suchte sie eine Zauberin (Hexe) auf und bat um Hilfe. Die Zauberin versprach ihr, den Mann durch einen Zauber wieder gefügig zu machen – doch dafür müsse die Frau eine geweihte Hostie aus der Kirche beschaffen.
Am nächsten Tag ging die Frau zur Messe. Nachdem sie die Kommunion empfangen hatte, schluckte sie die Hostie nicht, sondern nahm sie heimlich aus dem Mund und versteckte sie in einem Tuch. Kaum hatte sie die Kirche verlassen, begann die Hostie im Tuch zu bluten und das Leinen stark zu durchtränken.
Erschrocken lief die Frau nach Hause und versteckte die blutende Hostie in einer Truhe. In der Nacht jedoch soll ein übernatürliches Licht aus der Truhe gestrahlt haben. Ihr Mann wurde darauf aufmerksam, und die Frau gestand schließlich, was sie getan hatte.
Am nächsten Tag brachten sie die Hostie zum Priester. Dieser stellte fest, dass sie weiterhin blutete. Die Nachricht verbreitete sich schnell, und viele Gläubige kamen, um das Wunder zu sehen.
Der Überlieferung nach wurde die Hostie später in der Kirche aufbewahrt, wo sie bis heute verehrt wird. Diese Kirche ist heute als Heiligtum des „Heiligen Wunders“ bekannt.