Der Welt - ein Tag ohne Deutschland
EINE WELT OHNE DEUTSCHLAND – EIN MONOLOGEin Satz, so absurd wie ein Flugzeug ohne Flügel, ein Motor ohne Kraftstoff, ein Arzt ohne Diagnosegerät – aber irgendwie modern geworden in einem Land, das seine eigene Vergangenheit wie ein nasses Handtuch mit sich herumträgt. Schwer, unangenehm, und doch wagt niemand, es mal aufzuhängen und trocknen zu lassen.
Also gut – stellen wir uns darauf ein. Lassen wir uns auf dieses Gedankenspiel ein: ein Tag ohne Deutschland. Ein Tag ohne alles, was hier jemals entstanden ist. Nicht als nationalistischer Hymnus, sondern als intellektuelle Übung. Ein bisschen böse, ein bisschen ironisch, ein bisschen tragisch.
Denn bevor wir über Moral reden, reden wir heute mal über Konsequenzen.
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Der Tag beginnt – oder auch nicht
Stell dir vor, du wachst auf, aber du wachst nicht auf.
Warum? Weil du verschlafen hast.
Warum? Weil der Wecker fehlt.
Weil Peter Henlein – ein unscheinbarer Mann aus Nürnberg, Erfinder der Taschenuhr – nie existierte. Er wäre in dieser alternativen Welt gar nicht geboren worden.
Du tastest im Halbdunkel nach dem Lichtschalter und… findest ihn. Aber selbst wenn du ihn drückst – nichts passiert. Denn Heinrich Goebel hat die elektrische Lampe nicht erfunden.
Thomas Alva Edison? Ja, klar, der Name ist berühmter, aber die Funzel, die du heute einschaltest, stammt zu einem guten Teil aus deutschem Geistesblitz – und zwar Jahrzehnte früher.
Gut, denkst du dir, geht ja gut los. Noch nichts getan und schon geht alles schief. Deutschland weg – und du stehst im Dunkeln. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Der Arbeitsweg – oder das, was davon übrig bleibt
Du rennst aus der Tür. Zeit ist jetzt ein kostbares Gut, vor allem, wenn du keines messen kannst.
Dein Auto… ja, das Auto. Ein Wort, ein Objekt, eine Selbstverständlichkeit.
Ist weg. Nicht gestohlen, einfach nicht erfunden.
Benz und Daimler? Fehlanzeige.
Ferdinand Porsche? Fehlanzeige.
Der „Volkswagen“ – ein Wort, das historisch viel Last trägt, aber technisch gesehen eine Revolution – existiert nicht
Du schaust zur Garage und findest nur: Nichts.
Denn Metallbeherrschung, Motorenbau, das Prinzip des viertaktenden Verbrennungsmotors – alles weg. Alles verdampft. Alles nie gewesen.
Dann sagst du dir: „Okay, dann nehme ich eben den Bus.“ Gute Idee. Bis dir klar wird, dass auch Rudolf Diesel fehlt. Und damit der Dieselmotor. Und damit der Bus. Und damit der gesamte öffentliche Nahverkehr, wie wir ihn kennen.
Du könntest den Fahrplan lesen – aber Gutenberg fehlt. Keine beweglichen Lettern. Kein gedrucktes Wort. Keine Bücher. Kein Zeitungswesen. Keine Massenbildung durch Schrift.
Du stehst an einer Haltestelle, die nicht existiert, wartest auf einen Bus, der nicht kommt, und willst eine Zeitung lesen, die nie gedruckt wurde.
Willkommen in der Welt ohne Deutschland.
Kommunikation – oder das Schweigen der Leitungen
In deiner Verzweiflung willst du wenigstens anrufen. Du kennst die Nummer deines Chefs auswendig, aber du hast kein Telefon.
Kein Festnetztelefon – denn Philipp Reis hat nie gelebt.
Kein Mobiltelefon – denn ohne Reis, ohne späteres Funkprinzip, ohne elektrotechnische Grundlagen deutscher Forschung wäre die mobile Kommunikation heute… sagen wir: kompliziert.
„Okay“, denkst du, „dann schreibe ich eine E-Mail“.
Gute Idee. Aber ohne Konrad Zuse – nichts. Kein Z3, kein Computer in seiner modernen Form. Keine Programme. Keine digitale Grundlage.
Und wenn du jetzt sagst: „Aber die Amerikaner!“ – ja, auch die Amerikaner bauten Computer. Nur nicht so. Nicht so früh. Nicht so robust. Nicht so konzeptionell.
Aber selbst wenn irgendein anderer irgendwo etwas Zusammengebasteltes hätte – du könntest es nicht bedienen.
Denn Peter Mitterhofer – der Erfinder der Schreibmaschine – fehlt. Und ohne Schreibmaschine gäbe es keine standardisierte Tastatur.
Die QWERTZ, QWERTY, AZERTY-Layouts? Weg.
Wir stünden kommunikativ ungefähr auf dem Stand einer Welt, die Brieftauben wirklich für High-Tech hält.
Medizin – oder die Rückkehr ins Mittelalter
Du gehst zum Arzt, weil du inzwischen denkst, du wirst verrückt.
Der Arzt hebt die Hände und sagt: „Tut mir leid, ich kann nicht in Sie hineinsehen.“
Er meint es wörtlich. Keine Röntgentechnik. Kein diagnostisches Bild außer dem, was er ertasten kann. Konrad Röntgen fehlt – und mit ihm die moderne Radiologie.
Keine Magnetresonanztomographie, keine Computertomographie (wieder Zuse!), keine standardisierte Medizin.
Auch Blutplasma – künstlich hergestellt – war eine deutsche Entwicklung.
Dein Arzt wäre wieder ein Heiler, ein Kräutersammler, ein Hellseher mit Stethoskop. Vielleicht ganz romantisch – aber nicht sehr hilfreich.
Mobilität – oder das Schneckentempo der Weltgeschichte
Dein Fahrrad? Ja, das Fahrrad. Dieses wunderbare Gerät, das Freiheit bedeutet. Erfunden von Karl Drais. Somit weg.
Der Urlaub? Fliegen geht nicht – ohne Lilienthal keine Flugstatik, kein Gleitflug, kein aerodynamisches Grundverständnis.
Schiff? Joseph Ressel erfand die Schiffsschraube – also ebenfalls weg.
Bus, Auto, Flugzeug, Schiff, Fahrrad – alles verschwunden.
Du kannst joggen oder zu Hause bleiben. Mehr Optionen gibt dir die Welt ohne Deutschland nicht.
Medien – oder die Stille eines uninformierten Planeten
Radio und Fernsehen? Auch weg.
Paul Nipkow – nie geboren. Braunsche Röhre – nie erfunden.
Du könntest dich informieren – wenn du ein Medium hättest. Hast du aber nicht.
Zeitung? Fehlt.
Fernsehen? Fehlt.
Internet? Fehlt.
Smartphone? Fehlt.
Social Media? Fehlanzeige.
Ironischerweise wäre die Welt ohne Deutschland exakt das, was so viele „Bildungskritiker“ heute fordern:
Ein Leben ohne Ablenkung.
Ohne Information.
Ohne Reizüberflutung.
Ohne Nachrichten.
Ohne Faktencheck.
Ohne Lügenpresse, aber auch ohne Presse, Punkt.´
Industrie, Chemie, Stoffe, Energie
Aspirin? Weg.
Synthetische Stoffe? Weg.
Verbesserte Brennstoffe? Weg.
Farbstoffindustrie? Ohne Deutschland praktisch nicht existent.
Plastik aus Kohle, die frühen Kunststoffe wie Bakelit? Weg.
Elektronik? Ein großer Teil der Grundlagentechnik stammt aus Deutschland.
Turbinenbau? Ohne deutsche Vorarbeiten in der Strahltriebwerkstechnik wären wir heute Jahrzehnte hinterher.
Mechanik, Optik (Zeiss, Leica), Feinmechanik – alles massiv reduziert oder gar nicht vorhanden.
Wir würden heute wahrscheinlich noch mit Wollstoffen herumrennen, Fotografien wären unscharf, Mikroskope Spielzeug, und Präzisionsoptik ein ferner Traum.
Wissenschaft, Raumfahrt, Grundlagenforschung
Die gesamte moderne Raketen- und Raumfahrttechnik? Ohne Wernher von Braun und Hunderten deutscher Forscher, die nach dem Krieg von allen Alliierten eingesackt wurden?
Nein.
Wir wären bestenfalls an der Schwelle zu irgendetwas.
Die ISS? Nie gebaut.
Mondlandung? Fraglich, sehr fraglich.
Satelliten? Vielleicht, aber Jahrzehnte später.
GPS? Funktioniert schlecht ohne mathematische Grundlagen deutscher Hochschulen.
Quantenmechanik? Ohne Heisenberg und Planck – unvorstellbar.
Ohne Deutschland gäbe es die moderne Welt nicht.
Nicht mal annähernd.
Und heute?
Heute leben wir in einer Welt, in der manche Menschen sagen: „Deutschland? Weg damit! War eh alles schlecht.“
Eine Welt, die gelernt hat, dass Erinnerung gefährlich ist.
Eine Welt, die glaubt, man könne Zukunft bauen, indem man die Vergangenheit vernichtet.
Eine Welt, in der Selbsthass als moralische Größe gilt.
Und doch leben diese Menschen von den Früchten genau jener Vergangenheit, die sie verachten.
Sie nutzen Produkte, Technologien, Medikamente, Infrastruktur – alles geboren aus Köpfen, die sie heute nicht mehr nennen dürfen, ohne dass jemand pikiert die Stirn runzelt.
Deutschland weg?
Dann wären sie es auch.
Was wäre, wenn stattdessen…?
Was wäre, wenn nicht Deutschland, sondern die USA nie existiert hätten?
Japan?
Frankreich?
England?
Ein spannendes Spiel. Aber am Ende ist es egal.
Denn jede Kultur, jede Nation, jede Epoche hat Grundlagen geschaffen, von denen andere lebten, lernten, kopierten, stahlen, übernahmen, weiterentwickelten.
So funktioniert Menschheit.
So funktioniert Fortschritt.
Aber wenn wir so tun, als könne man eine Nation aus dem Verlauf der Weltgeschichte herauslöschen, ohne dass die Weltgeschichte einstürzt, dann betreiben wir nicht Aufarbeitung – sondern Realitätsflucht.
Die unbequeme Wahrheit
Es ist keine „nationalistische Heldenerzählung“, wenn man feststellt, dass Deutschland wissenschaftlich und technisch zu den innovativsten Ländern der Geschichte gehörte.
Es ist einfach Fakt.
Es ist keine „gefährliche Ideologie“, wenn man sagt, dass man die Leistungen der eigenen Vorfahren nicht aus dem Gedächtnis löschen sollte.
Es ist gesunder Menschenverstand.
Die Wahrheit macht niemanden zum schlechten Menschen. Aber das Verschweigen macht Menschen klein.
Und genau das erleben wir: Ein Land, das sich selbst klein macht.
Ein Land, das verlernt hat, stolz auf seine guten Seiten zu sein, weil die schlechten alles überschatten.
Ein Land, in dem Selbstkritik zur Selbstzerstörung wurde.
Schlussgedanke
Deutschland weg – und die Welt würde wackeln. Nicht weil Deutschland besser wäre als andere, sondern weil Deutschland mitten drin war in allem, was die Moderne ausmacht.
Das ist keine Moral, das ist keine Politik, das ist keine Ideologie.
Das ist schlicht: Realität!!!
Vielleicht sollten wir aufhören, unsere Wurzeln auszureißen, nur weil ein Teil der Geschichte dunkel war.
Hass auf die eigenen Vorfahren heiligt keine Gegenwart.
Und wer die Vergangenheit amputiert, darf sich nicht wundern, wenn die Zukunft hinkt.
Deutschland existiert, weil es existieren musste. Weil die Welt, so wie sie heute steht, sonst nicht stehen könnte.
Eine Welt ohne Deutschland?
Ein Tag reicht schon – und jeder merkt, wie viel fehlen würde.
Die tiefe Schicht
Weißt du, was das eigentlich Traurige ist?
Nicht, dass manche Menschen Deutschland loswerden wollen. Sondern dass sie gar nicht wissen, wovon sie da reden.
Sie werfen mit Schlagworten um sich, mit moralischen Urteilen, mit historischen Kurzschlüssen.
Sie glauben, eine Nation sei eine Art Programm, das man einfach deinstalliert. „Delete Germany“ – ein Mausklick, ein Neustart, fertig.
Aber Nationen sind keine Programme.
Sie sind Archive.
Gedächtnisse.
Geschichten.
Und – ja – Fehler.
Wenn du eine Nation vernichtest, vernichtest du nicht nur Grenzen und Flaggen.
Du vernichtest Wissen.
Kultur.
Sprache.
Erinnerung.
Identität.
All das, was uns Menschen von humanoiden Staubkörnchen unterscheidet.
Eine Welt ohne Deutschland wäre nicht nur ärmer an Technik – sie wäre ärmer an Geist.
Man könnte es sich schönreden. „Ach, die Erfindungen hätten andere eben später gemacht.“
Vielleicht. Manchmal.
Aber vieles nicht.
Und manches wäre nie entstanden.
Denn Innovation basiert nicht nur auf Notwendigkeit – sondern auf Kultur.
Auf Denkweise.
Auf einer bestimmten Art, Welt zu sehen.
Der deutsche Forschergeist war zugleich pedantisch, romantisch, stur, poetisch, radikal, logisch, chaotisch – eine seltsam explosive Mischung, die man nicht einfach kopieren kann.
Die Welt kann Deutschland nicht ersetzen.
So wie sie kein einziges anderes Land ersetzen kann.
Und dieses Bewusstsein zu verlieren – diese Demut vor der Vielfalt menschlicher Kulturen – das ist die eigentliche Tragödie unserer Zeit.
Wir sind nicht mehr stolz auf das Gute.
Wir schämen uns für das Schlechte.
Wir wissen nichts über das Eine.
Wir reden nur noch über das Andere.
Wir werden nicht befreit durch Vergessen.
Wir werden befreit durch Wahrheit.
Ganz.
Komplett.
Ungekürzt.
Und ein Land, das seine Wahrheit nicht mehr aussprechen darf, lebt nicht – es funktioniert nur noch.
Deutschland ist keine Fiktion.
Deutschland ist ein Fakt.
Und eine Welt ohne Deutschland? Kann nicht funktionieren. Nicht für einen Tag. Nicht für eine Stunde.
Liebe Leser,
wir leben in einer Zeit, in der Erinnerungen selektiv geworden sind. In der man stolz sein darf, wenn man von weit weg stammt – aber verdächtig, wenn man seine eigenen Wurzeln kennt. In der Herkunft etwas Exotisches sein darf, aber nie etwas Heimisches. Dieses Essay ist kein Ruf nach Chauvinismus, sondern ein Ruf nach Ehrlichkeit. Ein Tag ohne Deutschland zeigt uns, wie sehr die Moderne von vielen Völkern geformt wurde – auch von diesem. Wir können Geschichte nicht rückgängig machen, aber wir können lernen, sie vollständig zu betrachten, ohne Angst, ohne ideologische Scheuklappen.
Wer seine Vorfahren komplett verwirft, verliert irgendwann auch sich selbst. Wer aber ihre Leistungen anerkennt, ohne ihre Fehler zu verleugnen, gewinnt die Fähigkeit, die Zukunft mit klareren Augen zu sehen. Es geht nicht um Nationalstolz, es geht um historische Redlichkeit. Um Balance. Um Wahrheit.
Und vielleicht ist das die wichtigste Erkenntnis:
Kein Land ist nur dunkel.
Kein Land ist nur hell.
Jede Nation ist ein Mosaik aus Licht und Schatten.
Wir sollten lernen, beides zu sehen – und nicht nur das, was uns in die Denkweise unserer Zeit passt.
Deutschland existiert – und deshalb existieren wir.
Nicht besser.
Nicht schlechter.
Nur real.
Und manchmal ist das schon Revolution genug.
Bitte werden oder bleiben Sie gesund, denn das ist das höchste Gut das wir pflegen sollten!!!
Herzlichst
Ihr Alfred-Walter von Staufen
Anmerkung: 1.000 Dank an den zitierten Kanal @Stimme_der_Wahrheit für diese berührende, nachdenklich machende Idee. Sie hat den Impuls gegeben, dieses Essay zu schreiben – als Erinnerung daran, wie wertvoll Herkunft, Geschichte und kulturelles Erbe sind, wenn man sie mit offenem Herzen und klarem Verstand betrachtet.
Dieser Beitrag erschient zuerst und exklusiv bei PRAVDA-TV!
Ein Tag ohne Deutschland – und plötzlich bricht …
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