Papst Leo zelebriert erstmals "ad orientem"
Am gestrigen Montag den 6. Oktober zelebrierte Papst Franziskus die lateinische Vesper zum Gedenktag unserer lieben Frau vom Rosenkranz "ad orientem". Sie fand in der Kirche des "Domus Australia" in Rom statt.Einige Bemerkungen:
1. Der päpstliche Zeremoniar war diesmal nicht seine Exz. Ravelli sondern Msgr. Marco Agostini. Dieser zelebriert täglich die hl. Messe im alten Ritus im Petersdom und ist in traditionellen Kreisen sehr bekannt.
2. Der Papst zog unter dem Gesang des Tu es Petrus ein und kniete eine Zeit lang in stillem Gebet vor dem Altar und dem Bild der Gottesmutter.
3. Unter den Anwesenden waren auch Kardinal Burke und Kardinal van Eijk. Beide sind sehr gut miteinander befreundet und befürworten öffentlich die überlieferte Liturgie und die Rücknahme der Maßnahmen von Papst Franziskus.
4. Der Heilige Vater trug erstmals eine Spitzenalbe, so auch die liturgische Assistenz. Neben der Subdalmatik bei der kürzlichen Heiligsprechung ist das ein subtiles Zeichen in Richtung Tradition.
5. Die Vesper wurde lateinisch und "ad orientem" zelebriert.
6. Sogar der offizielle Vatikan Channel hat davon in Bild und Ton berichtet:
youtube.com/watch?v=CRFu_C15bXI
7. Der Altar der Kirche wurde 2011 von Kardinal George Pell konsekriert.
Alles in allem ist es ein Hoffnungszeichen in Richtung Anerkennung und Förderung der Tradition. Gespannt können wir auf die Wallfahrt im Oktober nach Rom warten. An diesem für die Kirche und die traditionelle Bewegung so wichtigen Fest ist es wirklich ein Zeichen der Vorsehung.