Josef O.

Sakramentalien bringen uns näher zu Gott

Święćmy gromnice. Sakramentalia zbliżają do Boga
Vorbemerkung von mir: Habe hier ja vor Kurzem den Beitrag 'Maria Lichtmess und Lichtmesskerzen für dreitägige Finsternis' hochgeladen. Ich habe damals im Vorfeld ausgiebig recherchiert, was die Art der Weihe und das Kerzenmaterial anbelangt und die Frage gestellt, ob es unbedingt Bienenwachskerzen und eine Weihe im Alten Ritus sein müssen oder ob nicht das heute Übliche völlig ausreichend ist, und habe in einem Kommentar behauptet, dass es nicht so sehr auf Äußerlichkeiten ankommt, sondern vielmehr auf den Glauben. Und heute habe ich diesen wunderbaren Beitrag hier gefunden, durch den ich mich voll bestätigt fühle.
Am Lichtmesstag, dem 2. Februar, segnen wir traditionell Kerzen, um uns vor den Elementen zu schützen und für einen friedvollen Tod zu beten. Einen Tag später, am Blasiustag, dient die Segnung zweier gekreuzter Kerzen dem Schutz vor Hals- und Zungenleiden. Brot und Salz, die am 5. Februar, dem Agathatag, gesegnet werden, sollen unsere Häuser vor Feuer schützen. Bräuche, die unseren Vorfahren wichtig waren, werden heute immer weniger praktiziert. Auch verstehen wir selten, wie diese symbolischen Handlungen unsere Beziehung zu Gott beeinflussen.
Ist das etwa Magie?, fragen sich manche. Weit gefehlt, es geht nicht um magische Handlungen oder Gedanken, sondern vielmehr um eine Art Gebet. Eine Erinnerung daran, dass Gott die Bitte erfüllt, die bei der Weihe eines Gegenstandes an ihn gerichtet wird: um Schutz oder Gesundheit. Anders gesagt: Es geht nicht darum, Segnungen und gesegnete Gegenstände als Aberglauben oder Talismane zu betrachten, sondern als Zeichen dafür, dass wir Gott in unser tägliches Leben einladen. Was gesegnete Gegenstände an Feiertagen oder andere Sakramente von Aberglauben oder Talismanen unterscheidet, ist der Glaube an Gott, nicht an die Kraft des Gegenstandes.
Aberglaube oder Glaube
Warum sollte man also eine Kerze an Lichtmess segnen und ins Fenster stellen, um sich vor Blitzen zu schützen, wenn doch Gott das Haus vor Blitzen beschützt? Wir sind sinnliche Wesen... wir werden stärker von dem beeinflusst, was wir sehen und berühren. Die Kerze soll uns daher daran erinnern, dass Gott Licht in der Dunkelheit von Sturm und Tod ist und dass Brot und Salz bewahren und retten. Indem sie unsere Sinne anspricht, stärkt sie so unseren Glauben.
Wir verwenden andere Sakramentalien auf ähnliche Weise: Wir tragen ein gesegnetes Medaillon nicht, um an seine Kraft zu glauben, sondern um uns an unseren Glauben an Gott zu erinnern. Wir tragen es auch als Bekenntnis zu Gott: "Ja, ich möchte, dass der Segen, den der Priester bei der Segnung dieses Gegenstandes ausgesprochen hat, in meinem Leben wirkt." Ein Medaillon zu tragen, eine Kerze anzuzünden oder Weihwasser zu verwenden, ohne an Gott zu glauben, ist bedeutungslos – denn die Segnung verleiht keine Kraft. Sakramentalien lassen sich ganz einfach von Aberglauben unterscheiden: durch den Glauben der Person, die den Gegenstand weiht und trägt.
Kirchliche Tradition
Der Brauch, Kerzen, Brot und Salz zu segnen, hat einen interessanten Ursprung. Während die Segnung der Kerzen an Mariä Lichtmess in ihrer Symbolik recht offensichtlich ist und mit der Vorfreude auf den Frühling und seine ersten Stürme verbunden wird, sind die Geschichten um andere Feiertage faszinierend. Der heilige Blasius, Arzt und späterer Bischof von Sebaste - heute in der Türkei - und Einsiedler, der um die Wende vom 3. zum 4. Jahrhundert n.Chr. lebte, wurde während der Christenverfolgung unter Kaiser Licinius inhaftiert. Im Gefängnis wurde er Zeuge, wie eine Fischgräte die Kehle eines Jungen durchbohrte. Niemand konnte sie entfernen, und der Junge drohte zu ersticken. Und wie es in solchen Fällen geschieht, wenn sich ein Mensch in seiner Verzweiflung an Gott wendet, erhörte er das Gebet des heiligen Blasius. Der Junge wurde gerettet, und die Kirche begann, den Märtyrer als Schutzpatron der Halskrankheiten zu verehren.
Eine interessante Geschichte ist auch mit der heiligen Agatha verbunden. Der Überlieferung nach brach nach ihrem Martyrium in Catania, Sizilien, der Ätna aus. Die glühende Lava bedrohte die Stadt. Die Einwohner baten daher die heilige Agatha um Hilfe und nutzten ihren Schleier, um die glühende Lava einzudämmen. Offenbar bat die Heilige bei Gott um die Gnade der Rettung, und in Erinnerung daran beten die Gläubigen bis heute durch ihre Fürsprache um Rettung vor dem Feuer. Um dies zu unterstreichen, werden am Gedenktag der heiligen Agatha Brot, Salz und Wasser gesegnet, um die Bevölkerung vor Feuer und Blitz zu schützen. Früher warf man gesegnete Brotstücke ins Feuer, damit der Wind die Flammen wende.
Ein Zeichen des Vertrauens
Worin unterscheiden sich Sakramentalien von Sakramenten? Der Unterschied ist grundlegend. Sakramente sind sichtbare Zeichen einer direkten Begegnung mit dem lebendigen Gott und des Empfangs seiner Gnade. Sakramentalien hingegen sind Zeichen und Handlungen [Segnungen von Menschen, Mahlzeiten, Orten], die – durch das Gebet der Kirche – den Menschen befähigen, die Gnade zu empfangen und mit ihr zusammenzuwirken. Während die Kraft der Sakramente direkt von Gott kommt, entspringt die Kraft der Sakramentalien dem Glauben und dem Gebet der Kirche.
Die kommenden Tage bieten, wie Sie sehen, die Gelegenheit, sich der Wirksamkeit unseres Glaubens besonders bewusst zu werden. Und dass in den Weiheritualen keine Magie steckt, denn nicht das Objekt oder die Berührung heilt. Beides sind lediglich äußere Zeichen unseres inneren Vertrauens in die Fürsprache des Heiligen und die Macht Gottes.
Dorota Niedźwiecka
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Theresia Katharina

Irlmaier (+1959) sagte: Es kommt ein Glaubensabfall wie nie, ein Reichtung wie nie, dann kommen Millionen von Fremden ins Land, dann kommf der Dritte Weltkrieg. Mitten im Krieg kommt die Dreitägige Finsternis: Am hellen Tag verfinstert sich der Himmel, Blitz und Hagelschlag. Sofort ins Haus gehen, Fenster und Türen zu, nicht hinausgehen, nicht hinausschauen, da der Zorn Gottes sich über die Bösen ausgießen wird, um die Welt von allem Bösen zu reinigen. Absolute Finsternis, nur geweihte Kerzen brennen, beten. Nach 72 Stunden ist alles vorbei. Danach beginnt eine schöne Zeit.

Theresia Katharina

Die 3-tägige Finsternis wurde von mehreren Seiten prophezeit, am bekanntesten ist die von Alois Irlmaier, einem katholischen und grundanständigen Brunnenbauer, der wegen seiner Zukunfts- Visionen vor Gericht gezerrt wurde und den vom Vater ererbten Bauernhof verlor. Er half wo er konnte und nahm nie Geld.

2 weitere Kommentare von Theresia Katharina
Theresia Katharina

Hl..Agatha, bitte für uns, besonders für Europa und Deutschland.

Theresia Katharina

Für die 3 Finsteren Tage genügen von einem katholischen Priester an jedem Tag des Jahres geweihte Kerzen , am besten Grab-Öllichte 5-Tagesbrenner, die brennen auf jeden Fall 72 Stunden. Trotzdem sollte man die Gottesmutter Maria extra ehren und die Weihe möglichst an Mariae Lichtmess vornehmen lassen.

Josef O.

@Theresia Katharina Ihr Kommentar hat mich jetzt ein bisschen überrascht... bin aber sehr erfreut darüber, weil ich mir einbilde, dass ich mit meinen Argumenten zumindest Sie möglicherweise davon überzeugen konnte, dass es nicht auf Äußerlichkeiten ankommt, also auf Bienenwachskerzen zu Lichtmess im Alten Ritus geweiht, sondern auf unseren Glauben an Gott und das Vertrauen auf ihn, wie es Dorota Niedźwiecka, die Autorin dieses Beitrags, sehr schön erklärt hat... die geweihte Kerze soll uns daran erinnern, dass Gott Licht in der Dunkelheit von Sturm und Tod ist und dass Brot und Salz bewahren und retten. Indem diese geweihten Gegenstände unsere Sinne ansprechen, stärken sie so unseren Glauben.
Übrigens, auf die dreitägige Finsternis muss man sich viel umfassender vorbereiten... wer glaubt, dass mit einer geweihten Kerze schon alles getan sei, wird eine große Überrraschung erleben.

Es hat sich ja eingebürgert, dass bei Todesfällen Kerzen und Grablichter gespendet werden. Wir haben öfters Priester im Hause, die dann die Kerzen und Lichter segnen. "Eine ungeweihte Kerze / Licht brennt - ein geweihtes Licht betet" meinte der segnende Priester aus Afrika.

Josef O.

Apropos 'Maria Lichtmess und Lichtmesskerzen für dreitägige Finsternis' und Leute, die darüber schreiben, mal so und mal so. Ich bin gerade dabei, das Internet zu durchforsten bezüglich der Frage zu Wesen und Hintergrund der dreitägigen Finsternis... welche verlässlichen Quellen gibt es dazu, gibt es Vergleichbares bereits in der Bibel, welche Bedeutung hat die dreitägige Finsternis und was wird durch sie bewirkt? Sehr umfangreich, viel umfangreicher, als ich gedacht habe. Die dreitägige Finsternis, das ist etwas, was Vielen Angst macht, oft noch verstärkt durch die Art und Weise der Darstellung. Und um hier die Geister besser unterscheiden zu können, sollte man sich stets vor Augen halten, welche Ansicht der heilige Ignatius dazu hatte:
Der heilige Ignatius hatte festgestellt, dass der Heilige Geist die Gläubigen durch sanftes Drängen voranbringt und "strenge Liebe" im Allgemeinen nur dann anwendet, wenn er jemanden aufrütteln muss, der hartnäckig in sündigen Verhaltensmustern verstrickt ist. Die bösen Geister hingegen wirken genau umgekehrt: Sie ersticken die Gläubigen in Angst, Furcht, Skrupeln und Ähnlichem, während sie diejenigen, die bereits der Sünde verfallen sind, in Watte packen.

@Josef O. Heute ist der 28. Februar...die Kriege, die in die dreitägige Finsternis führen (sollten), müssten also heute "starten"...wenn die Don Bosco -Prophetie in Erfüllung gehen sollte...
Blütenmonat mit zwei Vollmonden...(1. Mai und 31. Mai 2026 ist Vollmond!)

Josef O.

Wie gesagt, ich habe damals im Vorfeld zu meinem Beitrag 'Maria Lichtmess und Lichtmesskerzen für dreitägige Finsternis' ausgiebig recherchiert. Dabei stieß ich immer wieder auf Beiträge, in denen gesagt wurde, dass nur die Gläubigen Licht durch geweihte Kerzen haben, bei Ungläubigen würden selbst die geweihten Kerzen nicht brennen. Das ist doch genau Bestätigung für mein Empfinden von damals, dass es nicht so sehr auf Äußerlichkeiten ankommt, sondern vielmehr auf den Glauben. Ich habe deshalb zur heurigen Kerzenweihe zu Maria Lichtmess neben Bienenwachskerzen auch ganz gewöhnliche Kerzen ausgewählt... Kerzen mit sehr schönen Motiven. Die Bienenwachskerzen habe ich mir nicht durch diese Katastrophiker und Untergangsbeschwörer aufschwatzen lassen, sondern habe sie, obwohl sie gefühlt dreimal so teuer sind wie normale Kerzen, deshalb ausgewählt, weil Bienenwachs das edelste Kerzenmaterial ist und weil Bienenwachskerzen am längsten brennen und auch am schönsten abbrennen. Ich war zur Kerzenweihe in Wigratzbad, es war eine sehr erhebende Feier! Allein schon deshalb, weil Pfr. Bernhard Kügler zelebrierte, den ich von früher sehr gut kenne und der mittlerweile 86 Jahre alt ist und immer noch regelmäßig Gottesdienste hält. Ich durfte bei jemanden mitfahren, dem ich vorher erzählte, was man sich im Internet so alles über die Weihe der Lichtmesskerzen erzählt und welche Vorstellungen manche diesbezüglich hätten. Danach fragte mich dann dieser, ob alles richtig gewesen wäre? Ja, sagte ich, zwar nur das zu Maria Lichtmess übliche NOM-Weihegebet, aber, sagte ich, wenns beim Pfr. Kügler nicht mehr geweiht ist, dann ist's bei keinem mehr geweiht!

Als Blütenmonate gelten die Frühlingsmonate März bis Juni. Zwischen 1969 und 2045 haben nur die Jahre 1988 und 2026 zwei Vollmonde im Blütenmonat Mai! (Zwischen März 2018 und Mai 2045 kommen keine zwei Vollmonde in den anderen Blütenmonaten März, April und Juni vor.)"

Alfredus .

Diese Segnungen haben eine wichtige Aufgabe, uns auch im Alltag an Gott zu erinnern, uns durch das Jahr zu begleiten und uns letztlich unter den Segen Gottes zu stellen ... ! Deshalb sollte man immer Weihwasser im Haus und zu Hause haben ! Ein öfteres Kreuzzeichen kommt dann von alleine ... !

Wie tief schon alles gefallen ist...bitte hier: youtube.com/watch?v=2NiHB2Bu3Hc
da denkt wohl überhaupt niemand mehr an irgendwelche Weihen außer an die von Frauen...gruselig!!!

Josef O.

@elisabethvonthüringen Danke für diesen tollen Link! Kissler ist einfach immer wieder großartig! Und @elisabethvonthüringen steht dem Kissler heute in nichts nach... ich liebe diesen trockenen Osttiroler Humor!
- Wie tief schon alles gefallen ist sieht man hier... stimmt absolut!
- Da denkt wohl überhaupt niemand mehr an irgendwelche Weihen außer an die von Frauen...gruselig!!! ... hahaha, die geweihte Frau, wohl die einzige "Sakramentalie", von der in dieser gefallenen Kirche heute überhaupt noch die Rede ist!

Theresia Katharina

@elisabethvonthüringen Bätzing ist gottseidank nicht mehr Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz.

Das ist vollkommen egal...diese Synode ist längst zum Selbstläufer geworden...Bischöfe sind total überflüssig in diesem Stuhlkreis!

Theresia Katharina

Egal ist es nicht, weil diese abtrünnigen Bischöfe doch noch erheblichen Einfluss haben, denn sie sorgen dafür, dass die Babylon Agenda in der Kirche weiterläuft, daher ist es gut, dass wenigstens Bätzing (Spitzname Dr.Biedermann) weg ist.

Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
Papst Leo XIV. in Brief an Priestertreffen in Madrid: „Es geht nicht darum, neue Modelle zu erfinden“ - Das priesterliche Leben wird „in der lebendigen Tradition empfangen und im Lehramt weitergegeben“ - Der bemerkenswerte Brief in voller Länge!