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Kardinal Müller verteidigt linke Befreiungstheologie

Kardinal Gerhard Ludwig Müller hat behauptet, dass die [linksgerichtete und modernistische] Befreiungstheologie auch heute eine wichtige Rolle spiele, insbesondere in Lateinamerika.

Müller ist ein persönlicher Freund des anti-katholischen Theologen Gustavo Gutierrez, der am 8. Juni 90 Jahre alt wird. Der aus Peru stammende Gutierrez gilt als einer der Mitbegründer der Befreiungstheologie.

Müller äußerte sich vor dem Agentur "KNA" (25. Mai). Er behauptete, dass die Kirche ihre Stimme gegen „Ausbeutung, Unterdrückung und alle Angriffe auf die Menschenwürde“ erheben müsse.

Die Befreiungstheologie hat die Kirche in großen Teilen Lateinamerikas säkularisiert und faktisch in eine linke politische Partei verwandelt.

In der Folge sind große Teile der Gesellschaft zu protestantischen Sekten abgefallen, weil eine politisierende Kirche die geistlichen Bedürfnisse nicht erfüllen kann oder will.

Bild: Gerhard Ludwig Müller, © Michael Swan, CC BY-ND, #newsWrxttssbcq
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Wilgefortis

weltkirche.katholisch.de/.../...
Als Geburtststunde der Befreiungstheologie gilt gemeinhin das Erscheinen des Buches „Theologie der Befreiung. Perspektiven” des peruanischen Theologen Gustavo Gutiérrez im Jahr 1971. Ein Überblick über die ...

Wilgefortis

@aufwachen
Ich habe nicht recherchiert, aber ich denke, die Befreiungstheologie gab es vor 1965 noch nicht!

Pilgrim_Pilger

Seine Eminenz der hochwürdige Herr Gerhard Kardinal Müller und Seine Eminenz der hochwürdige Herr Robert Kardinal Sarah, sind mit Sicherheit gute Priester und Lehrer. Sie sind Menschen, die ich als große sehr helle „Leuchttürme“ in der Una, sancta, catholica et apostolica ecclesia, als Vorbilder empfehlen möchte. Diese „Würdenträger“ sind in einer Phase, der Dunkelheit und der Verdunkelung der Lehre durch den Geist der Welt und der Menschen der Welt in der Kirche, echte Lichtblicke. Eine Theologie die den Menschen aus der Umklammerung der weltgemachten Zwänge und des Geistes der Welt befreit, ist die Theologie des Evangeliums diese auf den Gaben des Heiligen Geist gründet. Natürlich ist das Verständnis der Lehre der Kirche für alle immer ein sehr schmaler Grad und nur mit größter Achtsamkeit ist das abrutschen auf die eine oder andere Seite vermeidbar. Aber geistliche Leuchttürme, wie Seine Eminenz der hochwürdige Herr Gerhard Kardinal Müller oder Seine Eminenz der hochwürdige Herr Robert Kardinal Sarah sind die geistlichen Autoritäten die ihre Verkündigung als Garanten einer Theologie des Evangeliums auf den Gaben des Heiligen Geist gründen.
Seine Eminenz der hochwürdige Herr Gerhard Kardinal Müller und Seine Eminenz der hochwürdige Herr Robert Kardinal Sarah sind Hoffnungsträger, für eine Kirche die das Heil und die Verkündigung der göttlichen "Anderswelt" über den Applaus der Medien, der Herrschenden und der Menschen dieser Welt stellen.

Endor

Shalom ! Traurig, traurig ! Beten wir für seine Bekehrung! Shalom !

Usambara

Es fehlt ihnen leider der Hl. Geist - wann, wenn nicht zu Pfingsten sollte vermehrt der Hl. Geist angerufen werden. Man sieht es an den Priestern, die das ganze Jahr über in einem Trott dahinleben. Das kann auf die Dauer nicht gut gehen.
Bischof Ignatius di Latakia aus dem Libanon, der spätere Patriarch von Antiochien (+2012), sagte anläßlich des Weltkirchentages im Juli 1968:
„Ohne den Heiligen Geist ist Gott weit weg.
Christus bleibt in der Vergangenheit und das Evangelium ein toter Buchstabe.
Die Kirche ist einfach eine Organisation,
Autorität ein Mittel der Herrschaft,
Mission ein Werkzeug der Propaganda,
Liturgie nicht mehr als eine Anspielung,
Christliches Leben eine Moral der Versklavung.
ABER mit dem Heiligen Geist ist
der Kosmos auferstanden und stöhnt in den Geburtswehen des Königreichs.
Der auferstandene Christus ist gegenwärtig,
das Evangelium ist die Kraft des Lebens.
Die Kirche verkündigt das Leben der Dreifaltigkeit,
Autorität ist ein befreiender Dienst,
Mission ein Pfingsten und
die Liturgie ist Ausdruck der Erinnerung und der Erwartung.
Menschliches Handeln steht im Dienst des Göttlichen.“

Vater, wir danken dir, daß du uns deinen Heiligen Geist gegeben hast Hilf uns, den Heiligen Geist in uns nicht durch unsere Sünden und Gleichgültigkeit zu beleidigen oder abzuschrecken. Gib uns die Gnade, daß wir in unserem Alltag durch den Heiligen Geist geführt werden.

Gestas

Er hat sich nicht geändert.

Kardinal Müller hat natürlich recht. Die Befreiungstheologie, wenn richtig verstanden und nicht missbraucht wird, stellt sich keineswegs gegen die katholische Religion. Gerechtigkeit, auch soziale Gerechtigkeit, sollte jedem Christen ein ernstes Anliegen sein. Dass Müller die Befreiungstheologie unterstützen würde, weil er Papst werden möchte, ist auch wieder so eine haltlose Unterstellung. Müller unterstützt die Befreiungstheologie, weil er als junger Priester selbst in Latein-Amerika gewirkt hat, und die Zustände dort kennt. Um Kardinal Müller braucht ihr euch keine Sorgen zu machen: der Mann it nicht nur ein bedeutender Theologe er ist auch im besten inne konservativ.

Sascha2801

Hier sieht man es wieder: Nur wenn Bischöfe einige gute Ansichten haben heißt das noch lange nicht, dass sie voll und ganz katholisch sind. Den vollen überlieferten katholischen Glauben findet man bei der Piusbruderschaft

aufwachen

@Nujaa : Ja.

a.t.m

Die "Befreiungstheologie" hat sich erfolgreich von Gott dem Herrn und seiner Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche befreit, dafür aber den Fürsten der Welt versklavt. Und das ein Häretiker diese Befreiung verteidigt, dürfte ja keinen hier Wundern.
Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

aufwachen

Die Befreiungstheologie wurde von der Kirche - ich meine die wahre, vorkonziliare Kirche,
verworfen!

Gisela Mueller

Nein, nicht nur von der vorkonziliaren, sondern auch von Kardinal Ratzinger unter Papst JPII.