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Leos XIV. Schachzug: Laizisierung von Padre LutePriestern ohne Gerichtsverfahren

Der peruanische Missbrauchsfall um den Priester Eleuterio Vásquez, bekannt als Padre Lute, hat eine unerwartete Wendung genommen. Papst Leo XIV. hat ihm die Laisierung gewährt und damit den Fall ohne einen kanonischen Prozess abgeschlossen.

Der Fall dreht sich um die drei Schwestern Quispe Díaz, die “Lute” beschuldigen, sie als Kinder (zwischen 9 und 13 Jahren) sexuell missbraucht zu haben. Berichten zufolge hat Lute die Taten als "Sünden" anerkannt, behauptet aber, sie seien keine Verbrechen, weil es keine Penetration gegeben habe.

Plötzliche Benachrichtigung

Heute berichtete InfoVaticana.com, dass die Schwestern persönlich vorgeladen wurden, weil der Geistliche, der den Fall bearbeitet, wichtige Neuigkeiten für sie hatte.

In Erwartung eines Briefes von Papst Leo XIV. - vielleicht eine Entschuldigung und klare Schritte in Richtung Gerechtigkeit - erhielten sie stattdessen ein gefaltetes Blatt, das sie darüber informierte, dass Leo XIV. die Laisierung von Lute 'als Gnade' gewährt und damit den kanonischen Prozess abgeschlossen hatte.

Im September baten die Schwestern ausdrücklich darum, keine Dispens zu erteilen, bevor nicht eine ordnungsgemäße Untersuchung und ein Urteil erfolgt sei. Papst Leo XIV. kam dieser Bitte nicht nach.

Verfolgt von diesem Fall

Die Schwestern trafen Prevost am 5. April 2022, als er noch Bischof von Chiclayo war. Er sagte, er glaube ihnen, versprach Unterstützung und leitete eine "vorläufige Untersuchung" ein - unternahm aber keine substanziellen Ermittlungsschritte, wie z.B. formelle Aussagen.

Die autorisierte Biographie von Leo XIV. von Elise Ann Allen widmet dem Fall 25 Seiten. Prevost erzählte von einer Episode kurz vor dem Tod von Papst Franziskus. Kardinal Prevost erhielt am 24. März einen Anruf, in dem er gebeten wurde, diskret nach Santa Marta zu kommen. Prevost sagte, er schlich sich ungesehen über eine Diensttreppe hinein. Nachdem er Routineangelegenheiten besprochen hatte, sagte er dem kränkelnden Franziskus, dass er Angst habe, um seinen Rücktritt gebeten zu werden.

Papst Franziskus verlangte jedoch nicht seinen Rücktritt, und sie lachten gemeinsam.

Außerdem sagte Prevost Allen, er sei besorgt, dass der Fall in Peru einige Kardinäle beunruhigen und zu Problemen während des Konklaves führen könnte.

AI-Übersetzung
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Franz Xaver

Aber hallo, natürlich hat ein kanonischer Prozess stattgefunden, nur kein strafgerichtlicher, denn unter kanonischem Prozess ist jedes Verfahren zu verstehen, das nach gesetzlich festgelegten Regeln (Canones) abgeführt und zu einer verbindlichen Ordnung führt. Im Anlassfall gab es zwei Möglichkeiten, nämlich die Laisierung auf Antrag und durch formelle Abführung und materiellen Schuldspruch durch ein Strafgericht. Im vorliegenden Fall gab es dem Vernehmen nach Anzeigen und auch strafgerichtliche Ermittlungen, denn immerhin handelt es sich um ein Offizieldelikt, allerdings dürfte das mit Zustimmung des Obersten Richters durch Antrag des Straftäters unterlaufen worden sein; die Entscheidung des Papstes, nämlich das Unterlaufen des strafgerichtlichen Verfahrens und eines Schuldspruchs, wirft kein gutes Licht auf Papst Leo XIV, und hat dazu noch den Geruch einer (wie Franziskus) das 6. Gebot bagatellisierenden, Opfer verhöhnenden Gesinnung. Dabei fällt mir der Spruch seines offenbar geliebten und geistig verbundenen Vorgängers ein, der verkündet hat, "wer bin ich, um zu richten", und damit - genaugenommen - auch die Ausübung einer seiner päpstlichen Pflichten verweigert hat. Eine Schande und ein Missbrauch sondergleichen, über die Gott mit Sicherheit richten wird. Für den Papst sehe ich nur drei Möglichkeiten: entweder Umkehr oder Rücktritt oder unmittelbaren Eingriff Gottes.

Franz Xaver

Traurig? Was meinen Sie, Gabriela, das Vorgehen der homo- und pädophilen Truppe um - ehemals Franziskus - und nunmehr auch Papst Leo`s oder die Meinung, die ich mit meinem Posting ausgedrückt habe? Sollte zweiteres zutreffen, wäre das für mich auch kein Problem, denn das wäre nur für jene konsequent, die keine Ahnung von Dogmatik und Kanonistik haben.

Josefa Menendez

Machtmissbrauch von Prevost. Das zweite Mal im selben Fall. So deckt er den Täter. Beide werden vor dem Herrn stehen müssen.

Theresia Katharina

Das ist alles Selbstbetrug ! Üble Methoden Babylons.

Francesco 95

Naja, mit diesem Kreuz, das er um den Hals trägt, wundert mich gar nichts